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Wenige Entscheider befassen sich (beruflich) mit digitalen Technologien

Die aktuellen Entwicklungen drohen Führungskräfte zu verpassen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die digitale Transformation ist in vollem Gange, doch nur 40 Prozent der IT- und Business-Entscheider befassen sich beruflich mit den dazugehörigen Technologien. Dies hat eine Studie von Crisp Research und Dimension Data ergeben. Anders, wenn es ums Private geht.

Digitale Technologien spielen der Studie "Digital Leader – Leadership im digitalen Zeitalter“ zufolge für viele Führungskräfte kaum eine Rolle. Dabei nutzen zwei Drittel der Befragten diese sehr wohl zuhause.

Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, seien Unternehmen jedoch gezwungen, sich rasch an den Wandel anzupassen, sagt André Kiehne, Sales Director Transformational Business bei Dimension Data Deutschland. Damit dies gelingen könne, müssten sich jedoch gerade Führungskräfte intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Eine große Herausforderung für sie sei deshalb, die privat genutzte Flexibilität und Modernität auch erfolgreich in ihr Unternehmen einzubringen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, wie man annehmen sollte.

Digitale Kompetenz obliegt der IT

Wirklich digital kompetent ist bislang nach Ansicht der Befragten in ihren Unternehmen nur die IT-Abteilung. Mehr als die Hälfte der Befragten (53,7 Prozent) vermutet dort den größten Wissens- und Erfahrungsschatz. Den Vorstand oder die Geschäftsführung halten dagegen nur 17,3 Prozent für Experten auf diesem Gebiet. Dabei sollte es gerade für Entscheider wichtig sein, nicht den Anschluss an aktuelle Entwicklungen zu verpassen.

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