Weltweit investieren Unternehmen erhebliche Summen in die Digitalisierung. Bild: Corbis

Die breite Mehrheit der Unternehmen investiert in die digitale Transformation, auch in Deutschland. IFS, ein Anbieter von Business-Software, hat eine Studie in Auftrag gegeben, um die Investitionsschwerpunkte zu ermitteln.

Insgesamt fast 90 Prozent, in Deutschland sogar 92 Prozent der Unternehmen, zeigen demnach eine große Bereitschaft, in die Digitalisierung zu investieren. Dazu verfügen sie nach eigenen Aussagen über "angemessene“ oder "förderliche“ Mittel. Als Top 3 Investitionsschwerpunkte wurden weltweit Big Data & Analytics (47 Prozent weltweit; 52 Prozent in Deutschland), ERP (38 Prozent; 46 Prozent) und das Internet der Dinge (36 Prozent; 25 Prozent) genannt. Für Künstliche Intelligenz wollen jeweils 29 Prozent der Unternehmen mehr Geld ausgeben, für mobile Anwendungen 24 beziehungsweise 23 Prozent.

Haupttreiber der Digitalisierung ist der Wunsch nach mehr Effizienz

Weniger erfreulich ist, dass es vielen an Personal fehlt, um die Digitalisierung zu bewältigen. 34 Prozent der Unternehmen weltweit fühlen sich deshalb "etwas“ oder sogar "völlig“ unvorbereitet. In Deutschland sind es 35 Prozent. Den größten Mangel an qualifizierten Fachkräften beklagen Unternehmen auf den Gebieten Business Intelligence (40 Prozent), Cyber Security (39 Prozent), Künstliche Intelligenz und Robotik (30 Prozent) sowie Big Data & Analytics (24 Prozent).

Auf die Frage nach den Haupttreibern der Digitalisierung nannten weltweit 43 und in Deutschland 42 Prozent Effizienzverbesserungen bei internen Prozessen. 29 Prozent wollen ihre Innovationsfähigkeit beschleunigen und 28 Prozent hoffen auf Wachstumschancen in neuen Märkten.

Für die Studie wurden 750 Entscheider in 16 Ländern, darunter USA, Japan, China, Großbritannien, Frankreich und dem Mittleren Osten, zum Stand der Digitalisierung befragt.

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