12.07.2013 | Top-Thema Social Enterprise: Die Erfolgsfaktoren

Social Media sind kein reines B2C-Thema

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Im Dialog mit Kunden und Öffentlichkeit: Das Social Web bietet auch B2B-Unternehmen viele Chancen für den Austausch.
Bild: Haufe Online Redaktion

Social Media: Das ist weder etwas exklusiv für trendige B2C-Unternehmen noch für besonders Online-affine Branchen. Im Gegenteil zeigen gerade B2B-Unternehmen immer wieder, was im Social Web möglich ist. Und die Angelsachsen haben mitnichten die Nase vorn.

Gemeinsam mit Lithium, einem Anbieter von Social-Media-Plattformen, hat die Unternehmensberatung CIAgenda Unternehmensvertreter über ihr Social-Media-Engagement befragt. Die Umfrage untersuchte fünf interne und auf unternehmerische Verhaltensweisen bezogene Aspekte:

-    Ausrichtung der Unternehmensführung;

-    Verfügbares Budget für Social-Media-Maßnahmen;

-    Infrastruktur: Richtlinien, Mitarbeiterressourcen und Prozesse;

-    Zielsetzung und Erfolgsmessung von Social-Media-Maßnahmen sowie

-    Kundenverständnis: Wissen über das Engagement von Kunden und Zielgruppe im sozialen Netz.

Social Media kein reines B2C-Thema

Die externen Faktoren betrachteten die gesamte Zielgruppe, die in irgendeiner Form übers Internet erreicht werden kann, Bestandskunden und Kontakte, die derzeit mit dem Unternehmen über das Internet interagieren sowie den Grad »neuer Beiträge« von begeisterten Nutzern. Die Unternehmen wurden auch dazu aufgefordert, ihren bisherigen Erfolg und ihre Zukunftspläne zur strategischen, organisatorischen und zur IT-spezifischen Ausrichtung in Zusammenhang mit Social-Media-Maßnahmen zu bewerten.

Die erste Erkenntnis war, dass die erfolgreiche Anwendung von Social Media nicht ausschließlich ein B2C-Thema ist. Im Gegenteil, es gibt viele B2B-Unternehmen, die mit Social Media sehr erfolgreich sind, teilweise erfolgreicher als einige der B2C-Unternehmen. Es gab auch keine Bestätigung dafür, dass Unternehmen mit bedeutender Online-Präsenz Erfolge mit Social-Media-Maßnahmen haben. Das zerstört den existierenden Mythos, dass nur Online-geprägte Unternehmen aus Social Media Wert schöpfen. Es gab gleichermaßen viele Erfolge (und Misserfolge) in Deutschland und Frankreich wie in England, was bedeutet, dass der Vorreiter-Status der Anglo-Amerikaner schwindet, weil der Rest des fortschrittlichen Europas – sowohl Kunden als auch Unternehmen – aufholt.

Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Mittelstand, Social Media, Kundenservice

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