12.07.2013 | Top-Thema Social Enterprise: Die Erfolgsfaktoren

Es geht um Social, nicht nur um Media

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Kapitel
Es geht nicht darum, Communities auszubauen, sondern sich in bestehende Netzwerke einzubringen.
Bild: Fotolia LLC.

In den Social Media geht es vor allem um Interaktion gerade von Gleichgesinnten. Unternehmen sind im Social Web besonders erfolgreich, wenn sie Communities entdecken, in denen sich ihre Zielgruppen als Individuen unterhalten. Und wenn sie sich dann an diesen Gesprächen mit sinnvollen Inhalten beteiligen.

Die wirklichen Erfolgsfaktoren treten zu Tage, wenn man die Bedeutung des Unterschieds zwischen SOCIAL und MEDIA versteht, und erst danach die Daten in der Tiefe auswertet. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen deutlich, dass viele Unternehmen die Medien für Social Media – wie Facebook, Twitter, Foren usw. – und den sozialen Aspekt verwechseln. MEDIEN sind Kanäle (oder Touchpoints), die Individuen als mögliche Wege wählen, um miteinander zu interagieren. SOCIAL impliziert die Interaktion von Individuen selbst. Für alle Unternehmen gilt: Es gibt Interaktionen von interessierten Individuen – der Community – und Interaktionen zwischen einem Kunden und dem Unternehmen selbst – den Kontakt. Eine Community ist eine bekannte und anerkannte Gruppe von Menschen, die Beziehungen im Laufe der Zeit bilden und regelmäßig interagieren, um Erfahrungen zu einem gemeinsamen Thema auszutauschen, die aus unterschiedlichen Gründen für alle von Interesse sind.

Eine Gruppe von Teilnehmern wurde eindeutig als erfolgreich in Bezug auf Communities identifiziert. Dazu zählen Unternehmen, die erkannt haben, dass sie eine Zielgruppe von mehr als 50.000 Einzelpersonen haben, die sie mittels Social Media zusammenführen können. Wenn sie darüber hinaus Nutzer haben (nennen wir sie Super-Users oder Super Fans), die mit mehr als fünf neuen Beiträgen pro Tag an der Community partizipieren, dann wurde diese als eine dynamische, wachsende und – am Wichtigsten – als eine selbstregulierende Community bewertet. Zu dieser Gruppe zählen sowohl B2C-Unternehmen wie Hewlett-Packard mit ihrer Enterprise Business Community, B2B2C-Unternehmen wie TomTom mit ihrer aktiven Community rund um das Kartenwesen, Routen- und Straßenplänen sowie B2B- Unternehmen wie Probat, Weltmarktführer von Kaffeeröstmaschinenmit einer starken Kaffee-Community, zu der Kaffeeröster und Baristas gehören.

Die erfolgreichsten Unternehmen sind diejenigen, die nicht nur die  Unternehmensführung einbinden und Mitarbeiter zuweisen, sondern auch eine Infrastruktur haben, die der Community eine leichte Interaktion ermöglichen (und dem Unternehmen selbst das Monitoring und die Führung der Interaktion).

Schlagworte zum Thema:  Dialogmarketing, Social Media, Kundenservice

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