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Deutsche Firmen wissen besonders wenig über ihre Daten

Der Wert ihrer Daten liegt für viele Unternehmen im Dunkeln.
Bild: Haufe Online Redaktion

Deutsche Unternehmen kennen den Inhalt von weit mehr als der Hälfte ihrer gespeicherten Firmendaten nicht. Dies geht aus dem "Databerg Report" von Veritas Technologies hervor.

Dem Bericht zufolge ist deutschen Firmen der Inhalt - und damit auch der Wert - von 66 Prozent ihrer gespeicherten Daten ("Dark Data") unbekannt. Das ist der schlechteste Wert aller betrachteten Länder (EMEA-Durchschnitt: 54 Prozent).

Der Anteil von Daten, die redundant, veraltet oder unbedeutend sind, liegt bei 19 Prozent. Im EMEA-Durchschnitt sind es 32 Prozent, in dieser Kategorie liegt Deutschland insgesamt vorne. Diese Daten haben keinen Geschäftswert und sollten regelmäßig gelöscht werden.

Nur ein Bruchteil der vorhandenen Daten erfolgskritisch

Nur 15 Prozent der gespeicherten Daten werden als geschäftskritisch kategorisiert (EMEA-Durchschnitt: 14 Prozent). Dabei handelt es sich um Daten, die wichtig für den Betrieb und Erfolg der Organisation sind. Diese geschäftskritischen Daten müssen aktiv geschützt und im Idealfall in Echtzeit von Mitarbeitern mit klarer Zuständigkeit betreut werden.

Als Gründe für diese Entwicklung werden unter anderem IT-Strategien angeführt, die auf mehr Speicher- und Datenvolumen setzen, statt auf den Wert der Daten zu achten, sowie das Grundvertrauen in kostenlosen Speicherplatz, besonders aus der Cloud.

In der Studie wurden 1.475 IT-Verantwortliche (200 davon aus Deutschland) aus 14 unterschiedlichen Ländern der EMEA-Region befragt, wie sie ihre Daten organisieren und aus ihnen wertvolle Informationen gewinnen.

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Schlagworte zum Thema:  Database, Big Data, Analytics

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