Die Kunden sehen die Firmen in Sachen Datenschutz in der Verantwortung. Bild: Haufe Online Redaktion

Die Einstellung der Kunden zum Thema Datenschutz in der digitalen Welt bleibt ambivalent. Ihrer Meinung nach gehört Datenschutz zu den Hausaufgaben der Unternehmen.

Wenn es um den Schutz ihrer persönlichen Daten geht, sehen die Konsumenten vor allem die Unternehmen in der Verantwortung. Dies geht aus dem "2016 Data Breaches and Customer Loyalty Report" von Gemalto hervor. Laut der Studie, für die weltweit 9.000 Kunden befragt wurden, wird 70 Prozent der Verantwortung bei den Firmen und nur 30 Prozent bei den Konsumenten gesehen.

Gleichzeitig glauben aber nicht einmal ein Drittel aller Befragten, dass die Firmen das Thema besonders ernst nehmen. Deshalb gehen auch fast 60 Prozent davon aus, dass sie irgendwann von einem Datendiebstahl betroffen sein werden.

Datenschutz: Kunden weiter im Zwiespalt

Beispiel Social Media: 80 Prozent der Befragten der Studie nutzen soziale Netzwerke, obwohl fast 60 Prozent davon ausgehen, dass die Social Media ein Datenschutzrisiko darstellen. Und 87 Prozent setzen auf digitales Banking, obwohl sich mehr als ein Drittel von Cyberkriminellen bedroht fühlen.

Besonders Händlern würde ein tatsächlich auftretendes Datenschutzproblem nicht nachgesehen: 60 Prozent würden nicht mehr dort kaufen. Fast ebenso viele würden im Fall der Fälle ihrer Bank den Rücken kehren und 56 Prozent dem betroffenen sozialen Netzwerk.

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Schlagworte zum Thema:  Datenschutzgesetz, Kundenbindung

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