04.04.2017 | Database

Unternehmen kämpfen weiterhin mit der Datenqualität

Die Datenqualität ist weiterhin eine Hürde.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Obwohl sich die Unternehmen des Erfolgsfaktors Datenqualität bewusst sind, sind viele mit selbiger unzufrieden, ebenso wie mit ihrem Kundendatenmanagement.

Ein Drittel aller Unternehmen beurteilt die Qualität der eigenen Kundendaten als niedrig. Das geht aus einer Studie von Uniserv hervor. Vor allem mit unvollständigen (95 Prozent), veralteten (84 Prozent) und mehrfach vorhandenen (64 Prozent) Kundendatensätzen haben die Firmen zu kämpfen.

Diese Diagnose hat unter anderem mit technischen Fragen zu tun, denn: Um ihre Kundendaten zu speichern und zu verwalten, nutzen mehr als die Hälfte der Befragten weiterhin mehrere Abteilungslösungen, sprich: Datensilos.

Ansatzpunkte, um die Datenqualität zu verbessern

Neben der isolierten Datenhaltung empfinden die befragten Entscheider vor allem die fehlende Abstimmung zwischen den Abteilungen (49 Prozent) als größtes Effizienzhindernis. Bei mehr als einem Drittel scheitert es auch am Budget.

Das größte Optimierungspotenzial bei ihrem Kundendatenmanagement sehen die Befragten vor allem im Konsolidieren der in ihrem Unternehmen verfügbaren Daten zu einem Rundumblick auf den Kunden. Fast zwei Drittel der Teilnehmer führen daher kontinuierlich Maßnahmen durch, um die Qualität ihrer Kundendaten zu verbessern. Hierzu gehören etwa der Dublettenabgleich (83 Prozent), die Anreicherung der Daten (58 Prozent) oder die postalische Prüfung (56 Prozent). Knapp ein Viertel der Befragten ergreift solche Maßnahmen jedoch nur unregelmäßig.

Befragt wurden über 130 Entscheider in mittleren und großen Unternehmen in Deutschland. 79 Prozent der befragten Unternehmen verwalten nach eigenen Angaben derzeit mehr als 50.000 Stammdatensätze, 63 Prozent der Umfrageteilnehmer sogar mehr als 100.000 Datensätze.

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Schlagworte zum Thema:  Database, CRM, Dialogmarketing

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