| Datenmanagement

So gehen Unternehmen mit Big Data um

Die Datenmengen werden immer größer - auch im CRM eine Herausforderung.
Bild: Stephanie Hofschläger ⁄

Steigende Datenmengen aus den unterschiedlichsten Quellen – sogenannte Big Data - stellen ICT-Verantwortliche vor neue Herausforderungen. T-Systems hat dazu bei Tns Infratest eine internationale Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wie Unternehmen mit der Datenflut umgehen.

ICT-Verantwortliche aus neun Ländern und verschiedenen Branchen wurden zu ihrer Datenmanagementstrategie befragt. Das Ergebnis belegt, dass sich die Befragten der Bedeutung des Themas bewusst sind; 63 Prozent sehen einen sehr hohen Handlungsbedarf. In deutschen Unternehmen kommen dazu oft (43 Prozent) In-Memory-Technologien zum Einsatz oder sind zumindest in der Planung. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, komplexe Datenmengen innerhalb kürzester Zeit zu analysieren. Die daraus gewonnen Erkenntnisse können als Grundlage für die Entwicklung oder Einführung neuer Produkte und Services dienen. Die international bekanntesten In-Memory-Anwendungen sind laut Studie Microsoft SQL-Server 2012 (67 Prozent), SAP Hana (63 Prozent) und IBM Solid DB (33 Prozent),

90 Prozent der Befragten, die In-Memory bereits nutzen, berichten über gute und sehr gute Erfahrungen, 36 Prozent sehen den Einsatz eher in performancekritischen Bereichen. Bei der Umsetzung von Big-Data-Lösungen holt sich etwa die Hälfte der Unternehmen Unterstützung von externen Dienstleistern. Über die Analyse große Datenmengen hinaus, versprechen sich die Umfrageteilnehmer auch Verbesserungen bei Arbeitsabläufen und betrieblichen Prozessen.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Database

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