12.10.2016 | Database

Datenintegration im Marketing verbesserungswürdig

In 80 Prozent der Fälle sind noch manuelle Prozesse erforderlich.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden zu haben, macht das Marketing besser. Dennoch liegt in Sachen Datenintegration noch einiges im Argen.

Progress hat die Ergebnisse der Studie "Digital Marketing Maturity: The Results Are In" präsentiert, die den Reifegrad des digitalen Marketing in den Unternehmen untersucht hat.

Demnach sind in 56 Prozent der befragten Unternehmen keine oder nur einige Marketingsysteme so integriert, dass sie Daten austauschen können. Dabei sind in 80 Prozent der Fälle manuelle Prozesse erforderlich. Lediglich in 20 Prozent der Fälle sind alle Systeme voll automatisiert.

Datenintegration im Marketing nur teilweise automatisiert

Fast zwei Drittel der Befragten gaben an, dass sie zwei oder drei Systeme mit Hilfe von Batch-Prozessen integriert haben; 60 Prozent berichten, dass sie dieselbe Anzahl von Systemen via Echtzeit-Integration angebunden haben. Fünf oder mehr Systeme haben weniger als 20 Prozent integriert.

Knapp 70 Prozent der Befragten gaben überdies an, dass ihre Analytics-Lösung voll integriert ist und sie alles zentral einsehen können. Darüber hinaus berichtet auch eine Mehrheit davon, mit Big Data und Analytics die Konversionsraten positiv zu beeinflussen (87 Prozent) und die Effektivität von Marketing-Programmen zu erhöhen (70 Prozent).

Über 700 Marketing-Verantwortliche aus Unternehmen verschiedener Branchen und Größen wurden für die Studie befragt, um das Entwicklungsniveau ihrer digitalen Marketing-Aktivitäten zu ermitteln.

Schlagworte zum Thema:  Database, Analytics, Big Data, Marketing

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