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Umsatz mit Big Data steigt

Geballte Rechenleistung ermöglicht die Analyse großer Datenmengen in Echtzeit.
Bild: Facebook, Inc.

Kundendaten sind das Gold des Vertriebs - und Daten allgemein werden immer mehr zum wichtigsten Rohstoff und Baustein der digitalen Welt. Laut einer Studie des Bitkom wird der Umsatz mit Big-Data-Lösungen bis 2016 jährlich um 48 Prozent steigen.

Big Data - im Sinne einer neuen Technologie, mit der gewaltige, unzusammenhängende Datenmengen in Echtzeit analysiert werden - liefert heute bereits erstaunliche Erkenntnisse in der Forschung, Gesundheitsvorsorge, Logistik oder Verkehr. In Stockholm wurde beispielsweise mit Hilfe einer Big Data-Lösung zur Verkehrssteuerung das Verkehrsaufkommen insgesamt um 20 Prozent reduziert. Die individuellen Fahrzeiten sind laut Bitkom sogar um die Hälfte geschrumpft. Dafür werden rund 250.000 Standortdaten von Verkehrsteilnehmern, Videokameras und Sensoren pro Sekunde ausgewertet und in die Verkehrssteuerung eingespeist.

"In Deutschland steckt Big Data noch in den Kinderschuhen", sagt Michael Kleinemeier, Mitglied des Bitkom-Präsidiums. Die gute Nachricht: Big Data hat enormes Wachstumspotenzial. Allein in diesem Jahr wird der deutsche Markt für Big Data-Lösungen auf rund 650 Millionen Euro wachsen - eine Steigerung um 85 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2012: 351 Millionen Euro). Bis 2016 wird der Umsatz in Deutschland mit Big Data laut Bitkom auf rund 1,7 Milliarden Euro wachsen.

Schlagworte zum Thema:  Big Data, Database, CRM

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