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Big Data wird Bestandteil der Unternehmensstrategie

Deutsche Unternehmen gehören in Sachen Big Data zu den Vorreitern.
Bild: Haufe Online Redaktion

In Sachen Big Data sind deutsche Unternehmen im europäischen Vergleich führend. 98 Prozent verfolgen oder entwickeln gerade eine langfristige Strategie. Im europäischen Durchschnitt sind es nur 25 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Interxion und Vanson Bourne.

Laut Studie "Big Data – Jenseits des Hypes" erkennen 78 Prozent die Bedeutung des Themas Big Data für ihre Unternehmen – aus dem Trend wird damit ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie. Deshalb stecken die meisten Unternehmen (98 Prozent) schon mitten in der Entwicklung einer langfristigen Strategie, die zum jeweiligen Business-Plan passt. 41 Prozent sind sogar schon einen Schritt weiter, sie verfügen bereits jetzt über ein Geschäftsmodell, das auf Big Data basiert. Im internationalen Vergleich gehören deutsche Unternehmen damit zu den Vorreitern, denn europaweit trifft dies nur auf 25 Prozent der Firmen zu.

Auch wenn der Trend für viele noch eine Herausforderung darstellt, sind sich so gut wie alle (99 Prozent) der Vorteile bewusst. Probleme haben die Unternehmen noch mit der Aufgabenverteilung in den IT-Abteilungen (45 Prozent), den nötigen Investitionen (33 Prozent), mangelnden Speicherkapazitäten (33 Prozent) und fehlendem Know-how (32 Prozent). Weitere 48 Prozent haben Bedenken hinsichtlich der Netzinfrastruktur. Sie befürchten Beeinträchtigungen bei der Geschwindigkeit, Verarbeitung und Bereitstellung von Informationen.

Aber auch die Vorteile werden erkannt: Entscheidungsprozesse werden beschleunigt, die Kundenzufriedenheit steigt, die Cross-Potenziale erhöhen sich und die Markteinführung neuer Produkte und Dienstleistungen kann deutlich schneller realisiert werden.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Big Data, Database

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