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Big Data rückt in den Fokus der IT

Die Datenanalyse in Echtzeit wird eine immer wichtigere Rolle spielen.
Bild: Getty Images, Inc.

Consol Consulting & Solutions Software hat IT-Trends für das kommende Jahr zusammengetragen. Im Zentrum: Big Data und die Echtzeit-Analyse von Daten. Wir stellen die wichtigsten Trends im Detail vor.

Big Data hält Einzug in die produktiven Systeme

Während in den vergangenen Jahren beim Thema Big Data der Aspekt der effizienten und kostengünstigen Verwaltung und Auswertung der Daten (wie Nutzungs-, Sensor- oder Logfile-Daten) im Vordergrund stand, geht es nun darum, sich diese Daten in Echtzeit nutzbar zu machen. Aktuelle Entwicklungen im Bereich der In-Memory-Datenhaltung werden die Grenzen zwischen operativen Datenzentren und analytischen Data Warehouses verschwimmen lassen bzw. perspektivisch beseitigen. Der durch den notwendigen Transport ins Data Warehouse (in der Regel über ETL-, Batch- oder Aggregationsmechanismen) entstehende Zeitversatz wird beseitigt, da durch eine besser skalierbare Datenhaltung im Hauptspeicher nun sowohl operative als auch analytische Systeme denselben Datenbestand nutzen können. Dies erlaubt Auswertungserkenntnisse und Prognosen in Echtzeit auf Basis operativer Daten und generiert dadurch Wettbewerbsvorteile. Darüber hinaus sollen völlig neue Geschäftsfelder und Funktionalitäten möglich werden, zum Beispiel im Bereich dynamischer Preisberechnungen, bei Produktvorschlägen, Risikobewertungen und Planungen. Technisch möglich wird diese Entwicklung durch stetig sinkende Preise für Hauptspeicher in Verbindung mit steigendem Reifegrad innovativer In-Memory-Technologien und -Lösungen.

Schutz der Privatsphäre tritt in Vordergrund

Vor allem für Deutschland prognostizieren die Consol-Experten für das kommende Jahr eine große Verunsicherung und gesteigerte Zurückhaltung gegenüber international erbrachten Cloud-Diensten. Im Umkehrschluss ist aber auch eine Zunahme oder ein stärkerer Fokus auf lokal erbrachte Services zu erwarten. Hier sehen die Consol-Spezialisten Chancen und neue Absatzpotenziale für lokal agierende Cloud-Anbieter mit lokalem Rechenzentrum, die sich "Managed & Stored in Germany" auf die Fahne schreiben können.

IPV6 breitet sich aus

Immer mehr Endanschlüsse erhalten Internetzugang auch oder ausschließlich über IPv6, und auch die Mobilfunkanbieter kündigen an, IPv6 in den Mobilnetzen zu realisieren. Da mit dem neuen und umfangreicheren Internetprotokoll wieder jedes Endgerät erreichbar ist und damit das Ende-zu-Ende-Prinzip des Internets aufrecht erhalten werden kann, ergeben sich neue Anwendungsmöglichkeiten in der Kommunikation zwischen Servern und mobilen Clients wie auch in einer direkten Kommunikation der Clients untereinander, die von den Servern nur noch koordiniert und initiiert wird. Gerade das in IPv6 integral enthaltene Multicasting erlaubt hier neue und hochskalierbare Kommunikationsszenarien. Gleichzeitig entstehen aber auch neue Sicherheitsrisiken, die sowohl Unternehmen als auch Konsumenten Probleme bereiten können.

Das Internet der Dinge nimmt weitere Formen an

Das Internet der Dinge ist auf dem Vormarsch, zum Beispiel in den Bereichen Industriesteuerung und -Sensorik, im Verkehr oder im privaten Smart Home, aber auch im Gesundheitsbereich oder in der Automobilnutzung. Technisch möglich ist dies durch die Verwendung bewährter offener Technologie- und Protokoll-Stacks in den betroffenen Geräten (Stichwort Embedded Systems). Um das Internet der Dinge flächendeckend und in vielen Einsatzbereichen voranzutreiben, bedarf es zukünftig auch der Integration und Implementierung der IPv6-Protokollfamilie direkt in der Hardware, um die Geräte out of the Box ohne Konfiguration in das vorhandene Netz einbinden zu können, so Consol. So erst werden deren Informationen und Daten für andere Geräte und Steuerungssysteme nutzbar. Daraus ergeben sich eine Vielfalt neuer Anwendungen und Geschäftsmodelle für die Steuerung intelligenter Embedded Systems und die Aufbereitung, Visualisierung und Verwendung der gesammelten Daten. Die Consol-Experten erwarten für 2014 einen Meilenstein in dieser Entwicklung.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Datenschutz, Big Data, Database

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