17.11.2014 | Studie

Data Driven Marketing scheitert am Geld und an den Prozessen

Das Data Driven Marketing muss noch einige Hürden nehmen.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Obwohl Data Driven Marketing eines der Trendthemen der Branche ist, scheitert es auch hier am Budget. Dies legt eine aktuelle Studie nahe. Doch auch andere Probleme legen den Schluss nahe, dass es noch ein weiter Weg sein könnte.

In Zusammenarbeit mit der Winterberry Group hat die Global DMA untersucht, welche Hemmnisse es in Deutschland in Sachen Data Driven Marketing gibt. Als Hauptproblem nannten die Befragten ihre begrenzten Budgets (39 Prozent). Knapp 30 Prozent sehen sich in ihren Unternehmen außerdem mit altmodisch oder ungeeigneten Prozessen konfrontiert, die der Entwicklung im Weg stehen. Fast ebenso viele führen an, dass die Vorteile des Data Driven Marketing noch nicht erkannt wurden. Nicht nur hausgemacht ist ein Problem, das weitere 19 Prozent adressieren: Das Fehlen der passenden Daten oder zumindest des Zugriffs darauf. Einen Mangel an Expertise attestieren sich gut 17 Prozent. Jeweils 16 Prozent spüren regulatorischen Gegenwind bzw. Widerstand in der Unternehmensführung.

Diese Ergebnisse führen dazu, dass sich die Befragten vor allem mehr Budget (51 Prozent) und qualifizierte Kollegen wünschen (40 Prozent). 35 Prozent sehen verbesserte interne Strukturen als Hebel. Eine bessere technologische Integration sehen 26 Prozent als Erfolgsfaktor an. Dies würde auch helfen, einen weiteren Werttreiber des Data Driven Marketing zu pushen: den Zugang zu mehr bzw. besseren Daten. Weitere Ergebnisse finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Big Data, Database, Analytics

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