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Data Driven Marketing kommt in den Unternehmen an

Marketing Automation und die Nutzung von Echtzeitdaten sind im Kommen.
Bild: Veer Inc.

Database Marketing ist eigentlich keine Neuigkeit, doch Entwicklungen wie Big Data sorgen dafür, dass das Thema final in den Unternehmen ankommt. Darauf deutet eine Studie hin.

Apteco hat sich in seinem Trendreport "Data-Driven Marketing 2014/2015" mit der Datennutzung und der Kampagnensteuerung in Unternehmen befasst. Die wichtigsten Datenquellen sind demnach die Kampagnendaten selbst und Responseinformationen. Auf Platz drei folgen Navigationspfade auf Websites, gefolgt von Cookie- und Social-Media-Daten sowie Informationen rund um Display Ads.

Hinsichtlich des Nutzens von Echtzeitdaten besteht noch etwas Unsicherheit: Gut zehn Prozent nutzen sie bereits, gut 30 Prozent sehen die Notwendigkeit. Die Mehrheit von mehr als 35 Prozent halten Realtime-Daten zwar für nützlich, haben sie aber (noch) nicht in ihre Kampagnen integriert. Weitere 17 Prozent halten tägliche Updates für ausreichend. Entsprechend ausgeprägt sind der Einsatz von Marketing Automation bzw. entsprechende Planungen in den Unternehmen. Nur eine Minderzahl weist das Thema komplett von sich.

Der mit Abstand am häufigsten genutzte Dialogmarketingkanal ist die E-Mail, gefolgt von Mailing und Telefonmarketing, wobei den beiden letztgenannten ein deutlicher Bedeutungsverlust bescheinigt wird. E-Mail-Marketing dient vor allem der Kundenbindung und dem Upselling.

Die große Mehrheit der Befragten setzt überdies Social-Media-Marketing (SMM) ein, doch nur rund ein Viertel scheint dabei wirklich planmäßig vorzugehen. Die aus diesem Engagement entstehenden Daten stehen den meisten Unternehmen (40 Prozent) nur in den Netzwerken selbst zur Verfügung. 25 Prozent speichern sie in einem eigenen System, sechs Prozent führen sie mit eigenen Kundendaten zusammen. Die am weitesten verbreitete Methode zur Erfolgsmessung in den Social Media ist das manuelle Tracking. Knapp ein Viertel geht so vor. 15 Prozent der Befragten verwenden eine spezielle Software dafür. Der Rest betreibt kein SMM, misst nicht oder weiß nicht, wie das Unternehmen vorgeht.

Befragt wurden 250 internationale Marketing- und Technologieentscheider. Der Report steht hier zum Download bereit.

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Haufe Online Redaktion

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