14.01.2016 | Kundenmanagement

Das sind die Top 5 CRM-Trends 2016

Eine bessere Vernetzung von Teams und Kunden ist ein Trend im CRM 2016.
Bild: MEV-Verlag, Germany

Welche Punkte Unternehmen in diesem Jahr auf ihre CRM-Agenda setzen sollten, hat Gedys Intraware zusammengefasst. Zu den Schlagworten gehören Cloud, Convenient und Collaborative.

Cloud CRM. Webbasierte CRM-Lösungen, sogenannte Cloud-Lösungen, sind weiter auf dem Vormarsch. Während in Nordamerika und Asien Cloud und Software-as-a-Service (SaaS) schon lange populär sind, tat sich der deutsche CRM-Markt bislang schwer, neue Kundenkreise zu erschließen. Gerade im Mittelstand sind die Vorbehalte noch recht groß. Laut Anwenderumfragen, die von Softselect durchgeführt wurden, beginnt dieser Widerstand aber jetzt zu bröckeln. Die Vorreiterrolle übernehmen dabei große Unternehmen und auch die Etablierung von zertifizierten Sicherheitsstandards für Rechenzentren, lässt die Bereitschaft für den Weg in die Cloud steigen.

Mobile CRM. Über Tablets und Smartphones nutzbare CRM-Systeme können in vielen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen. Vor allem der Außendienst kann von mobilen CRM-Anwendungen enorm profitieren. Auch unterwegs immer Zugriff auf alle relevanten Kundendaten zu haben, ist heute unerlässlich.

Social CRM. Zu Social CRM gehören alle Funktionalitäten, die einen gemeinschaftlichen Dialog zwischen einem Unternehmen und seinen Kunden beziehungsweise Partnern, Mitarbeitern und Lieferanten ermöglichen. Insbesondere geht es um Social-Media-Kanäle wie Facebook und Twitter. Auf diese Weise soll mehr mit dem Kunden interagiert werden und der Kunde soll die Möglichkeit haben, Anregungen für Verbesserungen zum Beispiel im Bereich der Produktentwicklung geben zu können. Außerdem können anhand der beispielsweise auf Xing oder Facebook veröffentlichten Hobbys, Zielgruppen genauer definiert und mit Werbung versorgt werden.

Collaborative CRM. Collaborative verspricht eine bessere Zusammenarbeit, sowohl zwischen Mitarbeitern und Teams, als auch zwischen den verschiedenen Unternehmensbereichen. So sollen beispielsweise Supportmitarbeiter Kollegen aus Marketing und Vertrieb frühzeitig über Produkte informieren, die für Kunden interessant sein könnten. Durch die Integration von virtuellen Teamräumen und Projektordnern mit automatischer Verschlüsselung und Datensynchronisation können Mitarbeiter auch über Standortgrenzen hinweg effizient zusammenarbeiten.

Convenient CRM. Keep it simple – so muss die Devise bei CRM-Systemen lauten. Softwarelösungen müssen heute für Benutzer leicht verständlich und intuitiv zu bedienen sein. Beim Convenient CRM steht daher die leichte Handhabbarkeit der Systeme im Mittelpunkt. Überfrachtete Menüs und verschachtelte Strukturen im System entsprechen nicht mehr den heutigen Nutzergewohnheiten. Einfach gestaltete und übersichtliche Benutzeroberflächen sind ein zentrales Kriterium bei der Auswahl geeigneter CRM-Lösungen. Gerade etablierte Anbieter bemühen sich jetzt, die über Jahre gewachsenen, hochfunktionalen Systeme wieder zu vereinfachen und leichter handhabbar zu machen.

Weiterlesen:

CRM: Fünf Baustellen, die jedes Unternehmen 2016 begleiten

Was CRM-Anwender von ihrer Software erwarten

CRM: Wo steht der Mittelstand?

Schlagworte zum Thema:  CRM, Social Media, Database, Digitalisierung

Aktuell

Meistgelesen