Es geht um Daten, Daten, Daten - und was sie einem verraten. Bild: Corbis

Datenkompetenz und Social-Media-Kompetenz sind die zentralen Skills, die sich Marketer in den kommenden Jahr aneignen wollen. Dies ist das Ergebnis der Studie "Customer Data: The Monster under the Bed?“ von Blue Venn.

Demnach ist die Datenanalyse für 72 Prozent der rund 200 befragten Marketingexperten aus den USA und Großbritannien inzwischen wichtiger als Social-Media-Kompetenzen. In den nächsten zwei Jahren gehe es hauptsächlich um die Analyse von Kundendaten, um das Unternehmen im Wettbewerb weiterzubringen. Entsprechende Kompetenzen müssten deshalb unbedingt ausgebaut werden. Social-Media-Wissen hat für 65 Prozent oberste Priorität, 31 Prozent nennen Web Development, 23 Prozent Grafikdesign und gerade einmal 13 Prozent Suchmaschinenoptimierung.

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Datenanalyse: Größere Unternehmen gehen voran

Gerade größere Unternehmen rücken datenzentriertes Marketing in den Fokus ihrer Aktivitäten: Vier von fünf Marketern nennen Analytics als die zentrale Kompetenz. Die Realität sieht jedoch anders aus, denn gut ein Viertel der Befragten überlassen die Auswertung von Kundendaten den Kollegen aus der IT.

Anthony Botibol, Managing Director bei Blue Venn, sagt dazu: "Vielen Marketern fehlen die Kenntnisse, um Kundendaten zu analysieren. Dabei ist es in Zeiten von Big Data einfacher denn je, die Entscheidungsprozesse der Kunden nachzuvollziehen – jedoch fehlt es meist noch an den nötigen Tools.“ An den fehlenden Kenntnissen könnte es übrigens liegen, dass viele Marketingentscheider ihren Analytics-Prozessen wenig Vertrauen schenken.

Schlagworte zum Thema:  Analytics, Big Data, Database, CRM, Marketing

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