24.07.2013 | BVDW

Investitionen in Mobile-Cloud-Lösungen steigen

Die Front der Cloud-Skeptiker bröckelt, aber Sicherheitsbedenken bleiben.
Bild: Deutsche Telekom

Die Trendwende hin zu Mobile-Cloud-Lösungen steht bevor. Schon in drei Jahren, so das Ergebnis der BVDW-Umfrage „Trend in Prozent“, wird die Investitionsbereitschaft der Unternehmen in diese Technologie stark ansteigen.

Eine hohe bis sehr hohe Investitionsbereitschaft bescheinigen die vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) befragten Online-Experten Mobile-Cloud-Lösungen. Mehr als die Hälfte (54 Prozent) glaubt, dass immer mehr Firmen bis 2016 Dropbox, Docwallet, Salesforce oder andere Cloud-Lösungen einsetzen werden. Die derzeitige Investitionsbereitschaft schätzen sie aber noch eher als mittelmäßig (38 Prozent) bis gering (35 Prozent) ein. Knapp die Hälfte (48 Prozent) geht davon aus, dass insbesondere der Vertrieb davon profitieren wird. Mit großem Abstand folgen Service und Kundendienst (21,4 Prozent), IT (11,2 Prozent) und Marketing (9,2 Prozent).

Gefragt wurde natürlich auch nach den Mehrwerten. Ein Viertel der Antworten (24,5 Prozent) entfiel auf den „leichteren Zugriff auf Daten“, 22 Prozent auf „mehr Flexibilität“ und 18,8 Prozent auf „verbesserte Kollaboration“. Relativ wenige erwarten eine „höhere Produktivität (10,5 Prozent), „schnellere Bearbeitungszeiten (9,7 Prozent) oder „Kostenersparnis (7,9 Prozent).

So ganz ohne Bedenken läuft die Trendwende aber nicht ab, denn Sicherheits- und Datenschutzbedenken gibt es noch immer: Knapp ein Drittel (29,7 Prozent) befürchtet Sicherheitsmängel, ebenso viele (29 Prozent) äußern Bedenken hinsichtlich des Datenschutzes, 13,8 Prozent denken, es könnten gewisse Rechtsunsicherheiten bleiben. Wenige sehen Probleme beim Integrationsaufwand (5,9 Prozent), der Unbekanntheit der Thematik (7,1 Prozent) oder internen Restriktionen (9,3 Prozent).

Die Umfrage basiert auf der Auswertung von 100 Fragebögen, ausgefüllt von IT- und Softwareanbietern (19 Prozent), Internetagenturen mit speziellem Fokus (16 Prozent), Full-Service-Internetagenturen (15 Prozent), Vermarktern (13 Prozent), Consultants (neun Prozent), Portalbetreibern (fünf Prozent), Online-Mediaplanern (vier Prozent), Online-Händlern und –Dienstleistern (drei Prozent) sowie sonstigen Agenturen (16 Prozent).

Schlagworte zum Thema:  CRM, Cloud, Mobile, Database

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