Befehle geben statt aufstehen. Amazon Echo oder Google Home machen es möglich. Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Mal eben das Licht einschalten oder den Fernseher aus – jeder Vierte würde dazu einen digitalen Sprachassistenten nutzen. Das geht aus einer Umfrage des Bitkom hervor.

Haushaltsgeräte, die per Sprache zu steuern sind, wenn sie mit dem WLAN verbunden sind, stoßen bei immer mehr Verbrauchern auf Interesse. Ein Viertel der Bundesbürger ab 14 Jahren (26 Prozent) würde Sprachassistenten wie Amazon Echo oder Google Home gerne nutzen, um Heizungen, Lampen oder Fernseher zu bedienen. Smartphones haben bereits dafür gesorgt, dass diese Technik bekannter wird.

So würden 14 Prozent der Befragten per Stimme Verkehrsnachrichten abrufen, 13 Prozent sich E-Mails oder Kurznachrichten vorlesen lassen. Elf Prozent würden digitale Sprachassistenten einsetzen, um allgemeine Informationen von Suchmaschinen abzurufen, ebenso viele sich über Sportergebnisse informieren lassen. Für Onlineeinkäufe würden neun Prozent der Verbraucher die Technik einsetzen, ebenso viele für das Abspielen von Musik.

Digitale Assistenten: Datenschutzbedenken sinken deutlich

69 Prozent kennen die Technik, haben zumindest schon einmal etwas darüber gehört und nur die Hälfte (52 Prozent) hat Angst davor, dass die Geräte gehackt werden könnten. Damit sinken die Datenschutzbedenken weiter von Jahr zu Jahr deutlich, denn 2016 waren es noch 61 Prozent.

Wer Sprachassistenten nicht nutzen möchte, nennt aber auch andere Gründe: 48 Prozent sagen, sie brauchen sie nicht, jeder Fünfte möchte generell keine technischen Geräte per Sprache steuern und zwölf Prozent reichen die Funktionen, die ihnen ihr Smartphone diesbezüglich liefert.
Für die Studie wurden mehr als 1.000 Personen befragt, darunter 824 Internetnutzer.

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Schlagworte zum Thema:  Digitalisierung, Internet der Dinge, Künstliche Intelligenz (KI)

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