25.09.2013 | Database

Big Data: Zukunft, nicht Gegenwart

Big Data ist noch nicht ganz angekommen
Bild: Facebook, Inc.

Im Unternehmensalltag ist Big Data noch kaum verankert, so eine Studie aus den USA. Dass Big Data trotzdem ein Hoffnungsträger ist, zeigen viele Investitionen.

Nur acht Prozent der befragten Unternehmen geben an, Big Data-Technologien bereits im Einsatz zu haben. In der Praxis findet Big Data also bis jetzt kaum statt. Laut der Studie unternehmen Firmen aber große Anstrengungen, um das zu ändern. Rund ein Drittel haben bereits dieses Jahr in Big Data-Technologien investiert. Insgesamt 64 Prozent haben oder wollen dieses Jahr ebenfalls diesen Weg gehen. Auch für die nächsten zwei Jahre erwarten die Unternehmen Investitionen in Big Data.

Für die Studie hat Gartner 720 Führungskräfte aus der ganzen Welt befragt. Nordamerika und Asien stehen Big Data demnach offener gegenüber als Europa und Südamerika. Im Branchenvergleich sind besonders die Medien- und Kommunikationsfirmen, Banken und Dienstleistungsfirmen an Big Data interessiert. Große Investitionen, aber erst innerhalb der nächsten zwei Jahren, planen außerdem der Gesundheitssektor, Versicherungen und Transportunternehmen.

Über die Hälfte der Studienteilnehmer gab an, dass die Verbesserung der Kundenzufriedenheit die höchste Priorität bei Big Data habe. Gleich dahinter ist die Prozessoptimierung für viele Branchen das wichtigste Ziel.

Die Studie zeigt, dass viele Unternehmen noch dabei sind, Informationen über Big Data auszuwerten und sich eine Strategie für den richtigen Umgang zurechtzulegen. Für 15 Prozent ist das Ziel, zu verstehen, was Big Data ist. Eine geeignete Strategie für den Umgang mit Big Data zu finden ist für ein Drittel das derzeitige Problem. Für Big Data ist 2013 eine frühe Phase, bei der es um Verstehen und Strategieentwicklung geht, weniger um die Anwendung.

Schlagworte zum Thema:  Big Data, Database, CRM

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