12.04.2013 | Top-Thema Big Data in KMU

Lösungsansätze

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Die Einstiegsbarrieren sind niedriger als je zuvor.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Für viele Mittelständler ist das Thema Big Data weit weg. Doch auch für sie gibt es (Cloud-)Lösungen, um zumindest einen Teil der vorhandenen Datenschätze zu heben, zum Beispiel in Marketing und Vertrieb.

Da Big Data ein relativ junges Thema ist, stecken vor allem übergreifende Ansätze noch in den Kinderschuhen. Doch immer mehr Softwareanbieter stimmen ihre Produkte auf die genannten Herausforderungen ab. Derzeit gibt es bereits IT-Lösungen, mit deren Hilfe sich beispielsweise Internetkanäle anbinden lassen und auch die Möglichkeit, strukturierte und unstrukturierte Daten miteinander zu verknüpfen, ist bereits vorhanden. Um große Datenmengen vorzuhalten und gewinnbringend zu durchforsten, gibt es dank Cloud und ausgefeilter In-Memory-Lösungen sowie Storage-Systeme bereits heute gut abgestimmte Lösungsansätze, die sich für hohe Rechenkapazitäten und Analytics nutzen lassen. Die Einstiegsbarrieren sind somit niedriger als je zuvor.

Eine weitere Entwicklung stellen zum Beispiel intelligente Systeme dar, die in Zukunft von selbst erkennen sollen, um welche Art Daten es sich handelt und diese dann in eine strukturierte Form bringen. Denn die Selektion der relevanten Daten wird angesichts der Datenmenge noch wichtiger.

Bislang sieht es so aus, als ob sich vor allem das Controlling für die neuen Möglichkeiten der Analyse und Vorhersage interessiert. Aber auch Marketing und Vertrieb sind vorne mit dabei. Denkbar ist zum Beispiel die Nutzung solcher Daten für das Cross-Selling oder die Kündigerprävention. Doch kein Erfolg ohne die richtige Interpretation (auch wenn automatisierte Marketing-Prozesse einiges erleichtern können). Dabei muss es nicht unbedingt ein Data Scientist sein, aber gewisse analytische und statistische Kenntnisse werden noch wichtiger.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Big Data, Database

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