| Business Intelligence

Datenqualität und -durchlässigkeit entscheidend

Big Data soll helfen, aus vielen Zahlen gute Entscheidungen zu machen.
Bild: Haufe Online Redaktion

Gutes Datenmanagement ist in Zeiten dramatisch steigender Datenmengen eine wesentliche Voraussetzung für gute Management-Entscheidungen in Unternehmen und Organisationen. Das geht aus einer Studie der Aberdeen Group hervor. Besonders wichtig für diesen Bereich der Business Intelligence (BI) sind demnach Qualität und Durchlässigkeit der Daten.

Die Aberdeen-Analysten haben festgestellt, dass schlechte Datenqualität, langsamer Datenfluss und abgeschottete Datensilos, die nicht ausreichend in die IT-Infrastruktur integriert sind, die größte Hürde auf dem Weg zu besseren Business-Entscheidungen sind. Für Unternehmen, die in diesem Bereich bessere Ergebnisse erzielen wollen, haben die Autoren der Studie folgende Ratschläge:

Datenqualität und –disziplin vorleben: Nur wenn Unternehmensführung und Management die Idee vorleben, dass Daten wertvolles Unternehmensvermögen darstellen, werden auch die Mitarbeiter entsprechend mit Informationen und Datenbanken umgehen. Wichtige Aspekte dabei sind die Genauigkeit bei der Datenerfassung und –verarbeitung (Ergebnis: bessere Datenqualität) sowie die Disziplin im Umgang mit Daten (schützt vor Datenverlust oder Datenklau durch Wettbewerber). Unternehmen, die diese Punkte gleichzeitig mit der Verarbeitung von Big Data stemmen, profitieren direkt durch bessere Business-Entscheidungen.

Fachleute ausbilden oder einstellen: Analytische Fähigkeiten sind besonders in Zeiten von Big Data wichtig, wenn es um Erkenntnisgewinn und neue Einsichten für Business-Entscheidungen geht. Die Studie zeigt, dass die besten Unternehmen in diesem Bereich fast viermal so erfolgreich sind, wenn es um die Ausbildung entsprechender Fachleute geht.

Aufbau einer flexiblen, äußerst leistungsfähigen Dateninfrastruktur: Bei der Versorgung des Unternehmens mit Echtzeitinformationen aus einer Vielzahl von Quellen und Formaten, darunter auch unstrukturierte Daten, beispielsweise aus Social Media-Kanälen, trennt sich die Spreu vom Weizen. Die Top-Performer unter den Unternehmen schaffen es laut der Studie, im Vergleich zum Durchschnitt die 3,5-fache Datenmenge zu analysieren und für Business-Entscheidungen aufzubereiten.

Leistungsfähige Analyse-Tools für jeden Mitarbeiter: Laut der Studie setzen die Top-Unternehmen im Bereich Business Intelligence (BI) auch auf eine dezentrale Auswertung und Aufbereitung der Daten. Sie verfolgen die Strategie, einzelnen Mitarbeitern leistungsfähige Analyse-Tools an die Hand zu geben, um die im operativen Geschäft wichtigen Fragen direkt selbst beantworten zu können. Das spart nicht nur Zeit gegenüber zentral aufbereiteten Reportings, sondern entlastet auch die IT von derartigen Aufgaben.

Die vollständige Studie finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Database, Big Data

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