13.01.2016 | Finanzwirtschaft

Bankkunden wünschen sich Filialen als Kompetenzzentren

Die Bankfiliale soll mehr sein als eine Geldausgabestelle.
Bild: Sparkasse

Die Bankfiliale bleibt ein wichtiger Anlaufpunkt für Finanzkunden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Metamorf Business Consulting. 86 Prozent wollen auch in Zukunft auf eine stationäre Anlaufstelle nicht verzichten. Diese Zahl ist in den vergangenen zehn Jahren übrigens konstant geblieben.

Zielgruppe der Studie waren Privatkunden zwischen 21 und 49 Jahren mit einem Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1.500 und 8.000 Euro. Nicht einmal 15 Prozent der Befragten können sich keinen Grund vorstellen, eine Filiale aufzusuchen und sind reine Onlinekunden.

Demnach wünschen sich die meisten Kunden, dass sich Banken auf das Wesentliche konzentrieren – Beratung, Fachkompetenz und die persönliche Begegnung mit Vertrauenspersonen. 90 Prozent wünschen sich eine verständliche Darstellung von Themen, verschiedene Angebotsalternativen, persönliche Ratschläge und Sicherheit bei Entscheidungen. Viele dieser Wünsche werden in ihren Augen bislang jedoch nicht erfüllt: 40 Prozent vermissen Ratschläge, mehr als die Hälfte Angebotsalternativen und eine verständliche Darstellung der Angebote.

Gründe für den Besuch einer Filiale sind Immobilienangelegenheiten sowie Fragen zur Geldanlage. Für diese Fälle müssen Filialen, so ein weiteres Studienergebnis, zu einer Art Kompetenzzentrum werden, mit Öffnungszeiten von 8 bis 20 Uhr.

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Schlagworte zum Thema:  Kundenservice, CRM, Finanzwirtschaft

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