16.09.2014 | Finanzdienstleister

Bankkunden wollen weiterhin auch persönlich beraten werden

Die Filiale bleibt wichtiger Anlaufpunkt für Bankkunden.
Bild: Frank Rogner

Trotz Online-Services möchten Bankkunden weiterhin auch persönlich beraten werden. So lautet das Ergebnis einer Studie von Servicerating. Für rund die Hälfte der Befragten ist das persönliche Gespräch auch die bevorzugte Kontaktmöglichkeit. Die E-Mail nutzen die Wenigsten.

Die Mehrheit der deutschen Bankkunden (65 Prozent) spricht sich für gebührenfreie Services aus. Kontoführung oder Geldabhebungen bei Fremdbanken sollen sie am besten gar nichts kosten. 44 Prozent erwarten eine gut erreichbare Filiale, in der sie einen persönlichen Ansprechpartner vorfinden (43 Prozent). Ein Drittel (34 Prozent) der Befragten will ausführliche Erklärungen über angebotene Finanzprodukte. Sie halten dies sogar für die wichtigste Aufgabe eines Beraters. Drei von zehn Befragten bemängeln außerdem die kurzen Öffnungszeiten.

Online-Banking hin oder her, so ganz ohne Filiale wird es offenbar auch in Zukunft nicht gehen. Die Mehrheit (70 Prozent) will trotz Internetbanking auf den persönlichen Kontakt zu einem Berater nicht verzichten. Nur jeder Vierte (28 Prozent) nennt einen persönlichen Ansprechpartner als „weniger wichtig“ oder „unwichtig“.

Gefragt wurden auch nach den bevorzugten Kontaktmöglichkeiten: 51 Prozent wollen zunächst persönlich mit einem Bankberater sprechen, 17 Prozent greifen lieber zum Telefon und lediglich elf Prozent entscheiden sich für die E-Mail.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Finanzwirtschaft, Dialogmarketing, Kundenservice

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