26.01.2015 | Ausblick

Das sind die zentralen Technologietrends 2015

Neue, innovative Software erleichtert den Datenaustausch.
Bild: Haufe Online Redaktion

Welche Technologietrends die Märkte 2015 bewegen werden, hat die Investmentbank GP Bullhound ermittelt. Wichtige Entwicklungen gibt es demnach unter anderem beim Payment, beim Internet der Dinge und bei der Nutzung von SaaS-Lösungen. 

Zum achten Mal hat die auf die Technologiebranche spezialisierte Investmentbank GP Bullhound den "Technology Predictions Report“ veröffentlicht. Dieser berichtet über aktuelle Entwicklungen, mit denen sich Unternehmen aktuell und in nächster Zeit befassen.

Demnach wird sich der Payment-Sektor weiter wandeln: Weg von physischen Kreditkarten und Barzahlungen, hin zu mobilen und kontaktlosen Technologien. Verbraucher werden Scheine und Karten immer seltener zücken und sich für alternative Bezahlmethoden entscheiden. Auch Kryptowährungen werden immer häufiger zu anerkannten alternativen Bezahlmethoden, trotz der schwierigen Situation von Bitcoin und den damit einhergehenden Herausforderungen.

GP Bullhound erwartet zudem mindestens eine Übernahme eines Online-Konkurrenten durch die Branchenriesen Visa, Mastercard oder American Express. Trotz aller Widerstände wird davon ausgegangen, dass Apply Pay 2015 in Europa durchstartet. Der Druck auf Point-of-Sale-Unternehmen werde deshalb steigen, während etablierte Social-Media-Unternehmen wie Snapchat, Twitter oder Facebook ihrerseits Bezahl-APIs in ihre Plattformen integrieren. Mehr zum digitalen Wandel in der Finanzbranche.

Auch das viel beschworene Internet der Dinge soll 2015 im Mainstream ankommen. Vorangetrieben werden die Entwicklungen durch das anhaltende Wachstum des Smartphone-Marktes, wodurch Daten besser genutzt und durch selbstlernende, analytische Anwendungen weiter vorangetrieben werden. Der Fokus liegt dabei auf einer stärkeren Kundenbindung.

Neue Geräte mit innovativer Software sorgen dafür, dass diese leichter zu bedienen sind und gewonnene Daten effizienter genutzt werden können. Wichtig wird dies für Wearable-Start-ups aus den Bereichen Bekleidung, Schuhe, Schmuck und Headets, die eine Synchronisation mit dem Smartphone ermöglichen. Das Smartphone funktioniert dabei als Screen und Bedienungsgerät gleichermaßen.

Auf Smart-Home-Lösungen werden Verbraucher hingegen noch warten müssen. Um Fernseher und Häuser intelligenter zu machen, wird zunächst weiter auf IP-basierte Zusatzboxen wie Apple TV oder Sonos zurückgegriffen werden müssen.

In naher Zukunft werden nicht nur für den Vertrieb und administrative Prozesse Software-as-a-Service-Lösungen (SaaS) eingesetzt werden. Cloud-Dienste werden traditionelle Software-Produkte 2015 großflächig ablösen. Damit die Anwendungen und ihre Nutzung sicher sind, erwartet GP Bullhound einen zweistelligen Anstieg der Sicherheitsbudgets. Ins Spiel kommen dafür sowie Anbieter für Multi-Faktor-Authentifizierung wie Authy und Nymi als auch Lösungen zur biometrischen Kennung und Verschlüsselung.

Schlagworte zum Thema:  CRM, Digitalisierung, Payment, Internet der Dinge

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