16.01.2013 | Big Data

Auch Unternehmen mit kleinem Budget profitieren

Big Data stellt KMU vor große Herausforderungen.
Bild: Facebook, Inc.

Kundenverhalten, Zielgruppenanalysen, technologische Entwicklungen und Branchentrends: Die Verarbeitung der immer stärker steigenden Datenmengen, verfügbar aus zahllosen Quellen, ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen eine echte Herausforderung. Die aktuelle Studie „Big Data for Small Budgets“ der Aberdeen Group nennt vier Schlüsseltechnologien, mit denen auch kleinere Unternehmen von Big Data profitieren.

Die Aberdeen-Analysten gehen in ihrer Studie davon aus, dass Unternehmen von einer besseren Big Data-Verarbeitung vor allem durch zwei Effekte profitieren: Zum einen steigen die Datenvalidität und die Schnelligkeit, mit der die aufbereiteten Ergebnisse dem Management und den Fachabteilungen für die Optimierung des operativen Geschäfts zur Verfügung gestellt werden können; zum anderen erleichtert eine gründliche Auswertung von Big Data das Aufspüren neuer Geschäftschancen erheblich.

Laut der Studie haben Unternehmen, die Informationen aus Kundenverhalten, Social Media-Trends, Produktentwicklung, Verkaufs- und Marketingeffektivität etc. umfassend auswerten, ihren operativen Gewinn auf Jahresbasis um durchschnittlich 12 Prozent und ihre Kundenbasis um mehr als 14 Prozent gesteigert. Damit schnitten diese Unternehmen etwa 26 Prozent besser ab als Unternehmen, die sich nicht oder weniger intensiv mit der strukturierten Auswertung von Big Data befassen.

Um auch mit kleinem Budget vom Big Data-Potenzial zu profitieren, sollten Unternehmen sich laut den Autoren der Studie vor allem auf die folgenden vier Schlüsseltechnologien konzentrieren und in individuell skalierte Lösungen investieren:

  • Tools zur Datenintegration. Diese Tools ermöglichen Unternehmen das Verschieben großer Datenmengen von einer Quelle oder Datenbank zur anderen.

  • In-Memory-Computing. Bei diesem Ansatz werden alle für eine Aufgabe notwendigen Daten nicht mehr auf einer Festplatte abgelegt, sondern sind im Hauptspeicher des Rechners verfügbar. Auf diese Weise können Unternehmen  die Datenauswertung und den Zugriff auf Datenbanken enorm steigern.

  • Tools zur Verarbeitung unstrukturierter Daten. Mit diesen Tools lassen sich Daten aufbereiten, die sich originär nicht nahtlos in die Datenbanken eines Unternehmens einfügen lassen. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass das Segment dieser Anwendungen in den nächsten zwei Jahren um das 4-fache wachsen wird

  • Tools zur Visualisierung von Daten. Diese Tools sind besonders wichtig als Entscheidungsgrundlage für das Management. Nur wenn die – von Spezialisten und Fachabteilungen – erfassten und aufbereiteten Daten den Entscheidern in verständlicher, entsprechend visualisierter Form als Entscheidungsgrundlage präsentiert werden können, ergibt sich ein direkter Nutzen für das Unternehmen.

Die vollständige Studie finden Sie hier!

Schlagworte zum Thema:  Big Data, CRM

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