Analytics? Die Entscheider sind noch skeptisch. Bild: Haufe Online Redaktion

Obwohl Analytics in vielen zentralen Unternehmensbereichen eingesetzt wird - allen voran in der Analyse von Kundendaten - ist das Vertrauen der Entscheider in den Analytics-Prozess eher gering. Das geht aus einer KPMG-Studie hervor.

Forrester Consulting hat im Auftrag von KPMG mehr als 2.000 Entscheider in zehn Ländern befragt, in welchen Geschäftsbereichen sie bereits Analytics nutzen und inwieweit sie den Prozessen und Ergebnissen vertrauen – darunter 200 Unternehmen aus Deutschland.

69 Prozent der Befragten analysieren demnach ihre bestehenden Kunden. 66 Prozent nutzen die Daten, um neue Kunden zu finden. 65 Prozent steuern auf diese Weise Marketingkampagnen aus. Für 67 Prozent sind die Daten integral, um das Brand Sentiment in den Social Media zu verstehen.

Analytics: Wo Daten besonders wichtig sind

Für 70 Prozent sind Data & Analytics überdies wichtig, um zu verstehen, wie Produkte genutzt werden. 67 Prozent bedienen sich ihrer, um neue Produkte und Services zu entwickeln.

Allerdings lässt das Vertrauen in Analytics im Laufe der Datenverarbeitungsprozesses nach: Bei der Datenerhebung ist das Vertrauen in den Analytics Lifecycle noch am höchsten (38 Prozent). Im Bereich Data Preparation und Blending liegt es bei 19 Prozent. Der Analyse selbst und dem Modeling trauen 21 Prozent. Die Anwendung beziehungsweise das Deployment von Analytics nennen noch elf Prozent. In die Messung der Effektivität von Analytics haben gar nur zehn Prozent starkes Vertrauen. Die ganze Studie "Building Trust in Analytics" finden Sie hier.

Schlagworte zum Thema:  Big Data, Database, Analytics

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