25.10.2012 | Allensbach-Studie

Entscheider sind für Datenschutz sensibilisiert

Die Cloud gewinnt an Vertrauen - trotz verbreiteter Sorge um den Datenschutz.
Bild: John Foxx Images

Laut Cyber Security Report 2012 von T-Systems sehen gut 50 Prozent der Entscheider aus Wirtschaft und Politik große Gefahren im Missbrauch persönlicher Daten bzw. im Datenbetrug im Internet. Das Institut für Demoskopie Allensbach interviewte dazu 214 Führungskräfte sowie 128 deutsche Parlamentarier.

Gefragt danach, welche Risiken für die Bevölkerung in Zukunft besonders stark zunehmen, landeten Missbrauch von persönlichen Daten (32 Prozent) sowie Internet- und Computerkriminalität (28 Prozent) auf den ersten beiden Plätzen.

Ebenfalls spannend: Ein Drittel der Führungskräfte verzeichnen inzwischen gelegentlich bis häufige IT-Angriffe auf ihre Unternehmen. Dabei stehen Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mehr als 500 Millionen Euro verstärkt in der Angriffslinie. 50 Prozent aller Befragten gehen davon aus, dass die Zahl der Hacker-Attacken in Zukunft deutlich zunehmen wird, wobei rund ein Drittel die Schäden durch solche Angriffe als groß bewerten. Skepsis löst nach wie vor Cloud Computing aus. Mehr als zwei Drittel der Entscheidungsträger in der Wirtschaft halten Cloud Computing für unsicher. Doch die Vorbehalte werden geringer: In der Befragung im Jahr 2011 lag dieser Anteil noch bei 73 Prozent.

Den Stellenwert von IT-Sicherheit in den Unternehmen bewerten fast alle Befragten (97 Prozent) mit hoch bis sehr hoch. Das spiegelt sich auch in den Kosten für IT-Sicherheit wider: So gaben 29 Prozent der Befragten an, die Kosten seien deutlich gestiegen, weitere 47 Prozent sagten, die Kosten seien etwas gestiegen.

Schlagworte zum Thema:  Datenschutz, Database, CRM

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