Laut John Watton sollten Unternehmen sich schnell mit den Möglichkeiten Künstlicher Intelligenz befassen. Bild: Haufe Online Redaktion

Sprachassistenten sind der neueste Kanal, mit dem Marketer Konsumenten erreichen können. Und die sind offen für Künstliche Intelligenz.  Doch das Potenzial auszuschöpfen, ist nicht ganz einfach. Worauf es ankommt und was möglich ist, erklärt John Watton von Adobe.

2018 wird es für Marketer darum gehen, die neuen Möglichkeiten der sprachgesteuerten Konsumentenansprache kennenzulernen und sicherzustellen, dass sie vollständig ins Kundenerlebnis integriert wird, erklärt John Watton, Senior Marketing Director von Adobe. Diejenigen, die Sprache als Add-On behandeln und keine Daten verwenden, um konsistente Erlebnisse über alle Kanäle hinweg zu schaffen, werden verlieren. Ohne Berücksichtigung der Sprachassistenten wird es künftig immer schwerer, wettbewerbsfähig zu bleiben.

Watton gibt folgende Tipps:

Mit Voice Analytics maßgeschneiderte, kundenbindende Erlebnisse schaffen: Dank der Leistungsfähigkeit der KI-Analytics können Sprachassistenten den Tonfall und die Stimmung in der Stimme des Konsumenten beurteilen und dessen Vorlieben und Abneigungen besser verstehen als jedes herkömmliche Telefon.

Sprachassistenten: Vieles ist möglich

Über den Tellerrand der App hinausdenken: Wenn Sprachassistenten mit allen Lieblingsmarken verknüpft werden, muss sich der Konsument nicht jedes Mal bei einer bestimmten App anmelden, wenn er Informationen abrufen möchte. Anwendungen einzelner Anbieter werden damit in Zukunft überflüssig.

Kundenservice aufs nächste Level heben: Ob Social Media oder Chatbot: Kunden erwarten heute einen modernen Kundenservice. Sprachassistenten gehören unbedingt dazu. Erkennt der zum Beispiel, dass ein Kunde verärgert ist, können Marken gezielt entscheiden, ob ihm ein besseres Angebot gemacht werden oder ein Mitarbeiter persönlich Kontakt aufnehmen sollte.

Mensch oder Maschine? Wann Verbraucher lieber Künstlicher Intelligenz vertrauen

SEO bei der Vermarktung nutzen: Wenn Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen über eine Maschine vermarkten wollen, kommen sie mit psychologischen Branding-Methoden nicht weit. Entscheidend ist der Dateninput. Eine effektive Möglichkeit ist es, die Suchmaschinenoptimierung (SEO) so zu verfeinern, dass der Sprachassistent die eigenen Produkte zuerst auswählt.

Die Zielgruppe bestmöglich kennenlernen: Da sich manchmal mehrere Nutzer ein Gerät teilen, kann es vorkommen, dass die Sprachassistenten verwirrt sind, mit wem sie eigentlich sprechen. Um sicherzustellen, dass sprachgestützte Erlebnisse so personalisiert wie möglich und an jedem Ort konsistent sind, müssen Marketer ihre sprachgesteuerten Erlebnisse kontextbezogen ausspielen.

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Schlagworte zum Thema:  Künstliche Intelligenz (KI), CRM, Customer Experience

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