15.02.2013 | Ideenwettbewerb entschieden

Zeitgemäßes Wohnen in Häusern der Nachkriegszeit

Studierende bei der Besichtigung vor Ort
Bild: Wohnungswirtschaft OWL

Die Arbeitsgemeinschaft der Wohnungswirtschaft Ostwestfalen Lippe lobte zum zweiten Mal den Ideenwettbewerb „Wohnkultur OWL“ aus. Im vergangenen Dezember wurden die Sieger gekürt.

Studierende der Fachrichtung Architektur waren dabei aufgerufen, Gebäude des sozialen Wohnungsbaus der 1950er und 1960er Jahre in Hinblick auf ihre Zukunftsfähigkeit zu überarbeiten und Vorschläge für eine Neugestaltung zu entwerfen. Als Beispiele wurden drei typische Wohnanlagen an der Hagenstraße in Bad Oeynhausen, am Brandenburger Ring in Espelkamp und an der Bauvereinstraße in Herford ausgewählt, die in den 1950er und frühen 1960er Jahren entstanden sind. Dabei handelt sich um zwei- bis dreigeschossige Zwei- und Dreispänner in Zeilenbebauung mit nicht ausgebauten Dachgeschossen. Die Grundrisse, vor allem die Küchen und Badezimmer, sind gemessen an heutigen Bedürfnissen äußerst klein. In den insgesamt 27 eingereichten Entwürfen beachteten die Studenten Aspekte des altersgerechten und Mehrgenerationenwohnens ebenso wie ökologische Gesichtspunkte. Die komplette Überarbeitung der Gebäude umfasste die zeitgemäße Veränderung der Grundrisse, die Aufwertung der Treppenhäuser, die Neugestaltung der Fassaden, den Einbau von Fahrstühlen und die Schaffung von barrierefreien Zugängen. Die Jury zeichnete im Dezember 2012 sechs Entwürfe aus; drei davon wurden als preiswürdig erachtet, drei weitere erhielten eine Anerkennung. 

Weitere Informationen: www.wohnen-owl.de

Schlagworte zum Thema:  Städtebau, Wettbewerb

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