Die WG "Lipsia" eG bietet ihren Mitgliedern neue Parkmöglichkeiten für Fahrräder und Rollatoren (Symbolbild) Bild: PhotoDisc Inc.

Die Wohnungsgenossenschaft "Lipsia" eG reagiert auf neue Mobilitätstrends: In den vergangenen Jahren hat sie in verschiedenen Wohnkomplexen 12 Fahrrad- und Rollatorgaragen sowie 29 Rollatoreinzelboxen errichtet. Die Unterstellmöglichkeiten befinden sich in der Nähe der Hauseingänge.

"Wir erleben aktuell, wie sich die veränderte Bevölkerungsstruktur Leipzigs im Mobilitätsverhalten widerspiegelt", sagt Dr. Kristina Fleischer, Vorstand der WG "Lipsia" eG. Leipzig wird jünger, zugleich wächst die Zahl der Senioren. "Junge Menschen und 'junge Alte' nutzen verstärkt Fahrräder und E-Bikes", so Fleischer. "Gleichzeitig wächst die Zahl der Rollatoren bei unseren älteren Mitgliedern. Insofern verändert sich das Mobilitätsverhalten rund um unsere Bestände tatsächlich signifikant. Fahrrad- und Rollatorboxen sind sozusagen die 'neuen' Garagen."

Die Nachfrage nach Parkplätzen ist groß

Die erste Fahrrad- und Rollatorgarage der WG "Lipsia" eG entstand schon 2012 in der Grünauer Allee 20-26 in Grünau, weil dort nach dem Einbau eines Aufzugs der Fahrradraum gänzlich weichen musste. In der Folge ließ die Wohnungsgenossenschaft aufgrund des wachsenden Bedarfs allein in diesem Stadtteil sieben weitere Fahrrad- und Rollatorgaragen aufstellen. Damit in den Fahrrad- und Rollatorgaragen nicht "wild geparkt" wird, bekommt jeder Nutzer in einer Vereinbarung einen Stellplatz zugewiesen. "Die Plätze sind gut ausgelastet – zieht jemand aus, steht der nächste Interessent schon bereit", berichtet Fleischer. Für das kommende Jahr rechnet die Genossenschaft mit einem weiteren Anstieg der Anfragen. "Wir versuchen, diese so gut wie möglich zu bedienen, jedoch bietet nicht jeder Wohnkomplex genügend Platz für mehr als zwei bis drei Rollatorboxen oder eine ganze Garage. Jeder Fall wird einzeln von uns geprüft", so Fleischer.

Schlagworte zum Thema:  Mobilität, Parkplatz

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