| Wohn-Service

Hilfe für Mieter in Wiesbaden

Alle WST-Mitarbeiter sind Minijobber, die hauptsächlich Dienstleistungen rund ums Wohnen anbieten, um insbesondere älteren Mietern den Alltag zu erleichtern.
Bild: Nassauische Heimstätte

„Wir wollen es unseren Mietern in jeder Hinsicht leicht machen, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu wohnen", formuliert der Wiesbadener Regionalcenterleiter Ulrich Albersmeyer den Anspruch der Nassauischen Heimstätte.

Aus diesem Grund hatte die Wohnungsgesellschaft im Sommer 2007 in Kooperation mit der Gemeinnützigen Offenbacher Ausbildungs- und Beschäftigungsgesellschaft (GOAB) das Projekt "Wohn-Service-Team – Ihre Helfer im Alltag" (WST) ins Leben gerufen. Das Team bietet hauptsächlich Dienstleistungen rund ums Wohnen an, die allen Mietern, insbesondere den Älteren, den Alltag erleichtern.

„Hin und wieder machen wir sogar einem Dackel sein Hundeleben leichter", schmunzelt Sabine Hofmann, Disponentin beim Wohn- Service-Team. Und dann erzählt sie die Geschichte von der alten Dame, die seit vielen Jahren in einer Wohnung der Nassauischen Heimstätte wohnte und von ihrem Hund, der wegen Dackellähmung nicht mehr die Treppen steigen konnte.

Anfang 2013 soll es nun auch in Wiesbaden-Klarenthal und in den Biebricher Quartieren Gräselberg und Parkfeld so weit sein. Dann kann der Service von 2.600 Mietern der Nassauischen Heimstätte und 1.400 der Gemeinnützigen Bau und Siedlungsgenossenschaft Wiesbaden 1950 eG (GENO50) genutzt werden.

Die WST-Mitarbeiter sind Minijobber, die direkt aus dem jeweiligen Viertel kommen und auf 400-Euro-Basis im Team arbeiten. Teilzeitkräfte vor Ort überwachen den Ablauf, zwei Mitarbeiter in der Zentrale sind Ansprechpartner für die Mieter und gleichzeitig für Disposition und Abrechnung verantwortlich. Die Personalstruktur mit Minijobbern aus der Nachbarschaft stärkt in vielerlei Hinsicht das Quartier. Gut ausgebildet werden die Minijobber beim WST: Alle "Neuen" durchlaufen zuerst ein Praktikum bei einer professionellen Gebäudereinigungsfirma. Darüber hinaus schickt das WST seine Mitarbeiter in einen Kurs als Ersthelfer am Unfallort – ein polizeiliches Führungszeugnis wird auch verlangt, aus Verantwortung insbesondere den älteren Mietern gegenüber.

Weitere Informationen: www.geno50.de und www.naheimst.de

Schlagworte zum Thema:  Haushaltsnahe Dienstleistungen, Minijob

Aktuell

Meistgelesen