26.07.2016 | Stadtentwicklung

Nord-Süd-Achse Wilhelmsburg: Städtebaulicher Wettbewerb entschieden

Der Gewinnerentwurf sieht eine grüne Achse entlang des Assmannkanals sowie eine weitgehende Erhaltung der kleingärtnerischen Flächen vor
Bild: Hosoya Schaefer Architects

Im städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb "Auf gute Nachbarschaft – Wohnen und Arbeiten zwischen den Kanälen" für das Projektgebiet "Nord-Süd-Achse" in Hamburg-Wilhelmsburg ist der Entwurf des Schweizer Planungsbüros Hosoya Schaefer Architects gemeinsam mit den Landschaftsplanern Agence Ter zum Sieger gekürt worden. Der Entwurf sieht eine grüne Achse entlang des Assmannkanals vor.

Nach der geplanten Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße im Jahr 2019 sollen im Projektgebiet auf einer Fläche von circa 49 Hektar über 2.000 weitere Wohneinheiten und rund 30.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche für Gewerbe und Dienstleistungen entstehen. Das Gebiet grenzt nördlich an das Projektgebiet Dratelnstraße, für welches im Dezember der Wettbewerb entschieden wurde.

Die IBA Hamburg GmbH hat den Wettbewerb in Abstimmung mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Hamburg-Mitte durchgeführt. Eine Besonderheit dieses Wettbewerbsverfahrens war die Öffnung der bedeutenden Veranstaltungen für die Öffentlichkeit und die unterschiedlichen Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger. Um die Bürgerbeteiligung zu vereinfachen, hat die Stadtwerkstatt der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen ein interaktives Online-Beteiligungstool entwickelt. Von Februar bis Anfang März 2016 konnten Interessierte ihre Ideen, Wünsche, Anregungen und Kritik auf einer virtuellen Karte des Projektgebietes hinterlassen.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft

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