08.09.2016 | Neubaustrategie

GWW will Wohnungsbestand bis 2030 um ein Drittel erweitern

Visualisierung des 2. Bauabschnitts eines GWW-Neubauprojekts in der Dantestraße
Bild: Kramm+Strigl Architekten

Die Wiesbadener Wohnbaugesellschaft mbh (GWW) will bis 2030 rund 2.800 zusätzliche Wohnungen im Stadtgebiet errichten lassen. Das Investitionsvolumen für das erweiterte Neubauprogramm beläuft sich auf über eine Milliarde Euro.

Um dem wachsenden Bedarf an Wohnraum in Wiesbaden in Zukunft stärker Rechnung tragen zu können, haben sich der Aufsichtsrat der GWW und die Geschäftsführung auf eine deutliche Intensivierung der Neubauaktivitäten verständigt.

2013 hatte das kommunale Wohnungsunternehmen angekündigt, bis 2021 rund 1.200 neue Wohnungen zu bauen. Bereits heute könne man verkünden, dass dieses Ziel problemlos erreicht werden würde, gab der Aufsichtsratsvorsitzende Bürgermeister Arno Goßmann bekannt.

Gleichwohl sei man sich bewusst, dass dies noch nicht ausreiche. "Wenn wir den sozialen Frieden in der Stadt erhalten wollen, brauchen wir verstärkt Wohnraum im preisgünstigen Segment - und zwar verteilt über das gesamte Stadtgebiet", sagte Goßmann. Das anstehende Engagement der GWW im Linde-Quartier sei deshalb schon mal ein bedeutender Schritt in die richtige Richtung. Der Aufsichtsrat der GWW hat sich mit der Geschäftsführung darüber hinaus darauf verständigt, dass die städtische Gesellschaft ihre Aktivitäten im Wohnungsneubau deutlich intensivieren soll. "Wir haben daraufhin konkrete Entwicklungsperspektiven ausgearbeitet, die sich zum einen noch in unserem eigenen Bestand ergeben. Zum anderen haben wir Potenziale identifiziert, die sich durch einen gezielten Ankauf von Flächen heben lassen. Danach ist es absolut realistisch, dass wir den Wohnungsbestand der GWW bis 2030 durch Neubaumaßnahmen um 30 Prozent aufstocken", erläutert GWW-Geschäftsführer Hermann Kremer.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Neubau

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