Mit ihrem Naturschutzbericht will die WHG die "grüne" Seite des Wohnungsbaus betrachten Bild: WHG Eberswalde

Am 14.11.2017 hat die WHG Wohnungsbau- und Hausverwaltungs-GmbH in Eberswalde ihren zweiten Naturschutzbericht vorgestellt. Mit dem Bericht will das Unternehmen die "grüne" Seite des Wohnungsbaus betrachten: Ziel ist es, gemeinsam mit der Stadtverwaltung den Natur- und Klimaschutz in Eberswalde weiter voranzubringen. Der aktuelle Naturschutzbericht bezieht sich dabei auf das Teilgebiet der Flächenbewirtschaftung.

"Seit fünf Jahren haben wir uns auf die Fahnen geschrieben, grüner und lebendiger zu sein", so Doreen Boden, Leiterin der Kundenbetreuung, bei der Vorstellung des Berichts. Ein Ziel, das die WHG laut dem Bericht eingehalten hat. Die bei der Vorstellung anwesende Baudezernentin der Stadt, Anne Fellner, lobt das Unternehmen als einen "vorbildlichen Partner", mit dem die Klimaschutzziele der Stadt Eberswalde erfolgreich umgesetzt werden könnten.

Insekten- und Artenschutz im städtischen Raum

Der aktuelle Naturschutzbericht zeigt die von der WHG umgesetzten Maßnahmen im Jahr 2016. Neben zahlreichen Neu- und Ersatzpflanzungen von Bäumen, der Pflanzung von Vogelschutz- und -nährgehölzen oder der Erweiterung der naturbelassenen Wiesen hat die WHG mit Unterstützung der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) und der Stiftung WaldWelten außerdem drei naturschutzfachliche Projektflächen angelegt.

Grundlage des Naturschutzberichtes der WHG ist die Klimaschutzvereinbarung 2030 zwischen der Stadt Eberswalde und dem Wohnungsunternehmen. Mit der Unterschrift unter diesen Vertrag verpflichtete sich die WHG zu umfangreichen energie- und klimapolitischen Maßnahmen, welche die Gebäudesanierung, die Flächenbewirtschaftung und das Unternehmensmanagement betreffen. "Eberswalde hat zu Recht den Ruf, eine grüne Stadt zu sein und als größter Vermieter der Stadt wollen wir auch unseren Beitrag zum Natur- und Umweltschutz leisten", so WHG-Geschäftsführer Hans-Jürgen Adam. Im Hinblick auf den Insekten- und Artenschutz wirbt Baudezernentin Fellner insbesondere für eine Erweiterung der naturbelassenen Wiesen im städtischen Raum. "Wenn mancherorts die Wiese höher steht, dann nicht, weil wir sie vergessen haben, sondern weil wir an sie gedacht haben", so Fellner. Durch die schonende Bewirtschaftung der Wiesen würde für Schmetterlinge, Grillen, Hummeln und andere Insekten ein Lebensraum geschaffen, der zur Steigerung der Artenvielfalt in der Stadt einen wichtigen Beitrag leiste.

Prof. Harald Schill (HNEE), WHG-Geschäftsführer Hans-Jürgen Adam, Dr. Gerd Schilling (Vorsitzender des Mieterbeirates) und Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner (v.l.) Bild: WHG Eberswalde

Schlagworte zum Thema:  Ökologie, Umweltschutz

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