23.03.2017 | Auszeichnung

Integrationspreis 2017: Die Nominierten stehen fest

Die Auslober des Preis Soziale Stadt haben den Integrationspreis 2017 ausgelobt (Symbolfoto)
Bild: Stockbyte

Für den Integrationspreis 2017, der unter dem Motto "Zusammenleben mit den neuen Nachbarn" steht, wurden zwölf Projekte nominiert – darunter auch drei Projekte von Wohnungsunternehmen: Die Rheinsberger Wohnungsgesellschaft mbH, die BSG-Allgäu Bau- und Siedlungsgenossenschaft eG und die Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH sind unter den Einreichern, deren Projekte ausgewählt wurden.

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. hat den Integrationspreis 2017 gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, der AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., dem vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. und dem Deutschen Mieterbund e.V. ausgelobt. Der Preis wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt.

Die Zuwanderung stellt eine Herausforderung für das Zusammenleben in den Städten und Gemeinden dar. Mit dem bundesweiten Wettbewerb wollen die Auslober des bekannten Preis Soziale Stadt besondere Leistungen bei der Integration von Zuwanderern in Nachbarschaften und Wohnquartieren würdigen. 

Die Nominierten in der Kategorie "Netzwerke"

  • Willkommenskultur über Ortsgrenzen hinweg in Berkenthin
    Netzwerk von Ehrenamtlichen und Verwaltung im ländlichen Raum
    Einreicher: Runder Tisch für Willkommenskultur und Gemeinde Berkenthin
  • ABCami – Alphabetisierung und Grundbildung an Moscheen
    Alphabetisierungskurse in Deutsch und in Muttersprachen
    Einreicher: Gesellschaft für interkulturelles Zusammenleben e.V.
  • Pro wohnen international in Köln
    Niedrigschwellige Integrationsarbeit mit Kindern und Jugendlichen aus verschiedenen Kulturen
    Einreicher: Internationaler Verein für Frieden und Gerechtigkeit -Pro Humanitate e.V
  • Offen.bunt.anders – für ein offenes und vielfältiges Gräfenhainichen
    Interessengemeinschaft unterstützt Geflüchtete, um Kontakte zu Einheimischen aufzubauen und Vorurteile zu beseitigen
    Einreicher: Interessengemeinschaft der Volkssolidarität Gräfenhainichen
  • Zusammenleben mit neuen Nachbarn in Rheinsberg
    Netzwerk zur Förderung eines friedlichen Zusammenlebens durch Vermittlung von Wohnung und Begleitung im Alltag
    Einreicher: Rheinsberger Wohnungsgesellschaft mbH
  • Wohnbrücke Hamburg
    Private Vermieter helfen bei der Unterbringung und Integration Geflüchteter
    Einreicher: Stiftung Wohnbrücke Hamburg

Die Nominierten in der Kategorie "Nachbarschaften"

  • Tauchen im Schulsportunterricht
    Vermittlung von sozialen Kompetenzen über den Sport hinaus
    Einreicher: Kepler-Schule, Berlin-Neukölln
  • Flüchtlingen ein Gesicht geben
    Ein Projekt von jungen Flüchtlingen für junge Flüchtlinge
    Einreicher: AWO Arbeiterwohlfahrt Hochsauerland/ Soest
  • Betreuung von Asylbewerbern – von der Ankunft bis zur ersten eigenen Wohnung
    Umfassende Kooperation zwischen Stadt und Wohnungsgenossenschaft
    Einreicher: BSG-Allgäu Bau- und Siedlungsgenossenschaft eG
  • Offene Nachbarschaftswerkstatt
    Werkstatt trägt als Qualifikations- und Begegnungsraum zur Quartiersentwicklung und Arbeitsmarktintegration bildungsferner junger Erwachsener bei
    Einreicher: Initiative für Kinder-, Jugend- und Gemeinwesenarbeit e.V. Marburg
  • Zusammenleben ist machbar – Herr Nachbar
    Von der Willkommenskultur zur Teilhabe von Flüchtlingen in Bremen-Lüssum
    Einreicher: Haus der Zukunft e.V. Bremen
  • Der Frankfurter Weg
    Dezentrale Unterbringung und Integration in der Nachbarschaft
    Einreicher: Wohnungswirtschaft Frankfurt (Oder) GmbH 

Auf der Preisverleihung am 13.6.2017 in Hamburg wird bekannt gegeben, wer den Integrationspreis in den beiden Kategorien "Netzwerk" und "Nachbarschaften" erhält.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft

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