18.11.2016 | Wettbewerb

GdW lobt Integrationspreis 2017 aus

Die Auslober des Preis Soziale Stadt haben nun den Integrationspreis 2017 ausgelobt (Symbolfoto)
Bild: Stockbyte

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V. lobt gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag, der AWO Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V., dem vhw – Bundesverband für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. und dem Deutschen Mieterbund e.V. den bundesweiten Wettbewerb zum "Integrationspreis 2017" aus. Der Preis wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit unterstützt.

Die Zuwanderung stellt eine Herausforderung für das Zusammenleben in den Städten und Gemeinden dar. Mit dem Wettbewerb, der unter dem Motto "Zusammenleben mit neuen Nachbarn" steht, wollen die Auslober des bekannten Preis Soziale Stadt besondere Leistungen bei der Integration von Zuwanderern in Nachbarschaften und Wohnquartieren würdigen.

Bis zum 23. Januar 2017 können Akteure Projekte einreichen, die beispielhaft zeigen, wie die Integration von Zuwanderern in Nachbarschaften und Wohnquartieren gefördert werden kann. Eine unabhängige Jury vergibt zwei Preise in den Kategorien:

• Netzwerke: Innovative Projekte der Kooperation von Kommunen, sozialen Trägern, Bildungseinrichtungen, bürgerschaftlichen Initiativen und Wohnungswirtschaft.

• Nachbarschaften: Innovative Projekte von Wohnungsunternehmen, Einzeleigentümern, Mietern sowie anderen Engagierten, die das Zusammenleben von neuen und vorhandenen Nachbarn unterstützen.

Für jeden Preis können bis zu fünf Projekte nominiert werden. Um den Preis können sich Projekte bewerben, deren Anliegen die Integration von Zuwanderern in vorhandene Nachbarschaften, Stadtteile und Wohnquartiere ist. Sie müssen die Planungsphase überwunden haben. Der Integrationspreis ist offen für alle Projekte und Akteure. Er richtet sich sowohl an Bürger- und Bewohnergruppen im Quartier, z.B. Gewerbetreibende, Schulklassen, Organisatoren von Begegnungsstätten, als auch an die klassischen Handlungsträger der Stadtentwicklung wie Kommunen, Wohnungsunternehmen, Sanierungsträger, private Investoren oder freie Wohlfahrtspflege. Der Wettbewerb ist nicht auf die Gebiete des Programms "Soziale Stadt" beschränkt.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft

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