17.04.2015 | Top-Thema Von Prozessautomation zur Echtzeitanaylse

40 Prozent weniger Zeitaufwand

Kapitel
Bild: Haufe Online Redaktion

Der Aufwand einer Betriebs- und Heizkostenabrechnung wurde mit etwa 29 Stunden pro Immobilie ermittelt, davon etwa 10 Stunden je Objekt oder 16 Minuten je abzurechnender Wohnung für die Heizkostenabrechnung.

 Der Aufwand bemisst sich nach wesentlichen Arbeitsschritten:

  • Heizkostenabrechnungen zu Betriebskostenabrechnung zuordnen, falten, kuvertieren, Briefumschlag zukleben.
  • Rechnungspositionen von Versorgungsunternehmen vergleichen, abgrenzen und buchen, Unterlagen ablegen.
  • Abrechnungsübersichten prüfen, verbrauchte Mengen der Energieträger und Rechnungsbeträge ermitteln, mit dem Wärmedienstleistungsunternehmen zusammenarbeiten.
  • Gemeldete Daten mit den dargestellten Daten des Wärmemessdienstes vergleichen.
  • Verbrauch des Mieters auf Plausibilität mit Daten des Vorjahres prüfen, gegebenenfalls beim Wärmemessdienst nachfragen und Unterlagen ablegen.

Im Ergebnis bedeutet dies, dass durch eine integrierte Heizkostenabrechnung und durch automatisierte Verbrauchserfassung bis zu 40 Prozent des Zeitaufwands eingespart werden könnten. Damit könnte sich der Aufwand für die Betriebskostenabrechnung zwischen 14 und 20 Prozent reduzieren. Bei einem kalkulatorischen Stundensatz von 36,20 Euro und einer Einsparung von neun Minuten entspricht das in etwa 5,80 Euro je Wohneinheit und Heizkostenabrechnung innerhalb eines Jahres.

Schlagworte zum Thema:  Heizkostenabrechnung, Immobilien, Wohnungswirtschaft, Nebenkosten, Abrechnung

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