08.06.2012 | Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen

"Wohnungsbauoffensive in Schleswig-Holstein greift"

Trendwende im Wohnungsbau in Schleswig-Holstein
Bild: MEV-Verlag, Germany

Den Wohnungsunternehmen Schleswig-Holsteins sei die Trendwende im Wohnungsbau gelungen, erklärte der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW).

Drei Viertel der 71 vom VNW vertretenen schleswig-holsteinischen Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften bezeichnen zudem ihre wirtschaftliche Lage als gut bis sehr gut.

Die Anzahl der Neubauten werde auf 894 steigen, so die Planungen für 2012. Im Jahr 2011 waren es 799. Dafür investieren die Unternehmen ca. 250 Mio. € - 124 Mio. € für den Neubau, 73 Mio. € für die Instandhaltung sowie 49 Mio. €. für die Modernisierung. Raimund Dankowski, Vorsitzender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinischer Wohnungsunternehmen e.V. (ASHW) im VNW: „Wir beobachten eine Trendwende im Wohnungsbau in Schleswig-Holstein. Die Neubauzahlen gehen nach oben. Die Baugenehmigungszahlen sind in 2011 auf 9.440 gestiegen, im Vergleich zu 2010 ist das eine Zunahmen um 1.218 Einheiten bzw. 14,8 %. Die Signale stehen auf Grün. Von der neuen Landesregierung erwarten wir, dass sie der Wohnungspolitik zukünftig den Stellenwert einräumt, den ihr unter sozialen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten gebührt.“ Ein weiterer Erfolg konnten im Hinblick auf den im Jahr 2009 mit dem Land Schleswig-Holstein geschlossenen Klimapakt erzielt werden. Laut VNW sei es den Mitgliedsunternehmen gelungen, zwischen den Jahren 2007 und 2009 jährlich 7.900 t CO2 einzusparen. Das kommt dem Startgewicht von 19 Airbus A380 gleich.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungsbau, Wohnungspolitik

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