30.05.2016 | vdw Sachsen

Sachsens Wohnungsunternehmen melden sinkende Leerstandsquote

Der vdw Sachsen hat Ergebnisse seiner aktuellen Jahresstatistik vorgestellt (Symbolfoto)
Bild: Haufe Online Redaktion

Wie der vdw Sachsen Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft e.V. bekannt gab, haben die Mitgliedsunternehmen des Verbands im Jahr 2015 ihre Investitionen gesteigert und die Leerstandsquote gesenkt. 311 Millionen Euro gaben die Unternehmen 2015 für Modernisierung, Instandsetzung und Neubau ihrer insgesamt etwa 300.000 Wohnungen aus.

Gegenüber dem Vorjahr mit einem Investitionsvolumen von 250 Millionen Euro bedeutet das eine Steigerung um fast ein Viertel.

Der größte Teil der 2015 getätigten Investitionen floss mit 155 Millionen Euro in die Instandsetzung. 2014 wurden für diesen Posten 133 Millionen Euro aufgebracht. 112 Millionen Euro wendeten die Unternehmen für Modernisierungsmaßnahmen auf; auch dies ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Jahr 2014, in dem 83 Millionen Euro für diesen Bereich aufgebracht wurden. Aber auch beim Neubau gab es mit 43 Millionen Euro eine Steigerung gegenüber den 34 Millionen Euro im Jahr 2014.

Im Jahr 2016 planen die Mitgliedsunternehmen eine erneute Anhebung ihrer Investitionsausgaben. 343 Millionen Euro sollen verwendet werden, um Wohnungen zu modernisieren, instand zu setzen und neu zu bauen.

Parallel zu den gestiegenen Investitionen konnte der Leerstand gesenkt werden. Die Quote sank von 12,3 Prozent (2014) auf 10,4 Prozent (2015).

Die durchschnittliche monatliche Nettokaltmiete stieg von 4,67 Euro (2015) pro Quadratmeter auf 4,73 Euro (2015). 

Der vdw Sachsen vertritt 122 Wohnungsunternehmen, die mit rund 300.000 Wohnungen etwa 14 Prozent des Wohnungsbestandes in Sachsen bewirtschaften.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft

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