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| VdW Bayern

Zahl der bayerischen Wohnungsgenossenschaften steigt

VdW-Verbandsdirektor Xaver Kroner führt die Renaissance der Genossenschaften auf die angespannten Wohnungsmärkte in den Ballungsgebieten zurück
Bild: vdw Bayern

Der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen e.V. (VdW Bayern) hat darauf hingewiesen, dass in Bayern im Vergleich zu anderen Bundesländern in den letzten Jahren mehr Wohnungsgenossenschaften gegründet worden sind. Von den 35 Wohnungsgenossenschaften, die seit 2006 gegründet wurden, kommen 14 aus Bayern.

In den letzten drei Jahren wurden zehn neue Genossenschaften Mitglied im VdW Bayern. Fünf davon kamen im Jahr 2015 hinzu. Für das Jahr 2016 seien weitere Gründungen geplant, gab der Verband bekannt, der diese Zahlen als Beleg für einen Trend zur Genossenschaft sieht: "Die Renaissance der dritten Wohnform zwischen Miete und Eigentum ist den angespannten Wohnungsmärkten der Ballungszentren geschuldet“, sagte Verbandsdirektor Xaver Kroner.

In München wird die Gründung von Genossenschaften besonders gefördert. Die Landeshauptstadt vergibt bis zu 40 Prozent der städtischen Grundstücke an Wohnungsgenossenschaften und Baugemeinschaften. Außerdem gibt es Pilotprojekte zum "Konzeptionellen Mietwohnungsbau", bei denen die Grundstücke nach dem besten Konzept zum aktuellen Verkehrswert und nicht nach dem Höchstpreisverfahren vergeben werden. Vier der fünf Genossenschaftsgründungen des Jahres 2015 sind in München entstanden.

Im VdW Bayern sind 456 bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen, darunter 336 Wohnungsgenossenschaften. Der Verband unterstützt Neugründungen von Genossenschaften durch eine kostenlose Erstberatung von Gründungsinitiativen und pauschalierte Kosten für die ersten Prüfungen. 

Haufe Online Redaktion

Wohnungswirtschaft, Genossenschaft

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