11.06.2014 | VdW Bayern

Ein Viertel weniger geförderte Wohnungen als vor zehn Jahren

Die Mitgliedsunternehmen des VdW Bayern verfügen über weniger Sozialwohnungen als vor zehn Jahren
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Wie der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) bekannt gab, verfügen seine Mitgliedsunternehmen aktuell über einen Bestand von 110.178 Sozialwohnungen – vor zehn Jahren waren es noch 158.000. 

Grund für diesen Rückgang seien auslaufende Sozialbindungen: „Jedes Jahr fallen wesentlich mehr Sozialwohnungen aus der Bindung, als neu gebaut werden“, sagt Verbandsdirektor Xaver Kroner. Die Bedeutung des sozialen Wohnungsbaus sei unverändert groß, denn Bevölkerungsgruppen wie kinderreiche Familien, Alleinerziehende oder Senioren seien von angespannten Wohnungsmärkten in Ballungszentren besonders betroffen. Hinzu kämen die Herausforderungen durch die demografische Entwicklung und den Zuzug nach Bayern, so Kroner.

Im VdW Bayern sind 458 sozialorientierte bayerische Wohnungsunternehmen zusammengeschlossen – darunter 333 Wohnungsgenossenschaften und 88 kommunale Wohnungsunternehmen. Die Mitgliedsunternehmen verwalten insgesamt rund 520.000 Wohnungen.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Sozialwohnung, Demografischer Wandel

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