02.02.2015 | Mecklenburg-Vorpommern

Mögliche Unterstützung für kommunale Wohnungsunternehmen

Abseits der Städte (hier: Schwerin) sind die Mieterzahlen zum Teil rückläufig (Symbolfoto)
Bild: Horst Schröder ⁄

Lorenz Caffier, Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern, hat Unterstützung für kommunale Wohnungsunternehmen in kleinen Städten und ländlichen Regionen in Aussicht gestellt.

Der Landesrechnungshof hatte zu Jahresbeginn einen Sonderbericht zur Lage kleiner Wohnungsunternehmen in ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns vorgelegt.

Dem Bericht zufolge seien diese Wohnungsunternehmen durch hohe Leerstandsquoten, dauerhaft niedrige Mieten und hohe Kapitaldienste dauerhaft in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Neben aktuellen Verbindlichkeiten haben sie Altschulden aus der DDR-Zeit in Höhe von insgesamt 240 Millionen Euro.

"Wir werden anerkennen müssen, dass sie die Tilgung nicht aus eigener Kraft schaffen", sagte Caffier. Er werde dafür werben, dass sich das Land seiner Mitverantwortung stelle.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft

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