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LEG schraubt Gewinnerwartung hoch

Der LEG-Hauptsitz in Düsseldorf.
Bild: LEG

Weil die Mieteinnahmen kräftig gestiegen sind, hat die LEG Immobilien AG zum Halbjahr ihren erwarteten operativen Gewinn nach oben geschraubt. Statt wie bislang von 195 bis 200 Millionen Euro geht das Wohnungsunternehmen nun für 2015 von einem Funds from Operations (FFO I) von 200 bis 204 Millionen Euro aus.

Für 2016 hob der Konzern den Ausblick noch kräftiger an: Hier erwartet LEG jetzt 233 bis 238 Millionen Euro beim FFO I, zuvor waren es 223 bis 227 Millionen Euro. Erst im Februar hatte die LEG ihre Gewinnerwartung angehoben.

Im ersten Halbjahr 2015 stieg der FFO I deutlich um 24,3 Prozent auf 101,4 Millionen Euro. Das Unternehmen nahm mehr Geld von seinen Mietern ein: Mit 320 Millionen Euro erlöste der Konzern im Jahresvergleich ein Plus von 12 Prozent aus Vermietung und Verpachtung. Die durchschnittliche Miete pro Quadratmeter stieg auf vergleichbarer Fläche um 2,6 Prozent, für Miete und Instandhaltung gab der Konzern dagegen pro Quadratmeter genau so viel aus wie ein Jahr zuvor. Im vorbörslichen Handel legten die Aktien um fast drei Prozent zu.

Dass unterm Strich dennoch ein Verlust von 10,4 Millionen Euro stand, lag vor allem an einer höheren Zinslast. Das Unternehmen hatte zuletzt seine Finanzierung umgebaut, dafür waren im ersten Halbjahr 44 Millionen Euro an Kosten angefallen. Die gesamten Einmalkosten des Umbaus von 50 Millionen Euro will das Unternehmen nach drei Jahren wieder herausgeholt haben.

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