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Unitas eG und Burgstädt eG bauen fünf "mitalternde Wohnungen"

(v.l.) Jürgen Linke (Vorstand Wohnungsbaugenossenschaft Burgstädt eG), Steffen Foede (Vorstand Unitas eG), Ulrich Menke (SMI), Axel Viehweger (VSWG-Vorstand)
Bild: Unitas

Die Wohnungsgenossenschaft Unitas eG und die Wohnungsbaugenossenschaft Burgstädt eG haben im Rahmen eines Pilotprojekts insgesamt fünf Testwohnungen zur "mitalternden Wohnung" umgebaut.

Das Projekt dient der Erprobung der Lösungsansätze aus der Studie "Städtebau der Zukunft" und des definierten Standards der "mitalternden Wohnung" und wurde vom Verband Sächsischer Wohnungsgenossenschaften e.V. (VSWG) und dem Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI) initiiert.

Die fünf Wohneinheiten wurden mit einem Zuschuss von 10.000 Euro pro Wohnung barrierefrei umgebaut und mit Assistenzsystemen ausgestattet. Zu den Ausstattungsdetails gehören unter anderem Rauch- und Wassermelder, Notrufanbindung, beleuchtete Taster, LED-Orientierungslicht und eine Schnittstelle für Smartphone sowie Tablet. Um die Fördergelder zu erhalten, müssen die beiden Wohnungsgenossenschaften garantieren, dass die Nettokaltmiete mindestens 10 Jahre lang nicht mehr als 6,50 Euro pro Quadratmeter betragen wird.

In der nächsten Phase des Pilotprojektes werden die Mieter der fünf Testwohnungen circa sechs Monate nach dem Einzug nach ihren Erfahrungen befragt. Ziel des Pilotprojektes ist es, aus den Ergebnissen praxiserprobte, sinnvolle Ausstattungsmerkmale für generationengerechtes, bezahlbares Wohnen abzuleiten.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Neubau

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