28.10.2013 | Kurzstudie untersucht Trends

Steuerung großer Wohnungsunternehmen

Von den sehr großen Unternehmen sind etwa drei Viertel IFRS Anwender
Bild: avantum

Nur Dreiviertel der großen Wohnungsunternehmen mit Beständen von mehr als 60.000 Einheiten wenden derzeit IFRS an. Dies ist ein Ergebnis einer Kurzstudie der Avantum Consult AG zur Unternehmenssteuerung in der Wohnungswirtschaft.

Untersucht wurde zudem, nach welchen Kennzahlen in den vergangenen fünf Jahren gesteuert wurde und welche Risiken im Lagebericht thematisiert wurden. Erstes Ergebnis der Kurzstudie: Zwar wendeten zwei Drittel aller untersuchten Unternehmen laut 2012er Geschäftsbericht den Rechnungslegungsstandard nach Handelsrecht (HGB) an, der Nutzungsgrad unterscheidet sich aber deutlich nach Sparte und Größe des Unternehmens. Während etwa 80 Prozent der genossenschaftlichen und kommunalen Anbieter HGB anwenden, ist nur bei Dreiviertel der sehr großen Unternehmen IFRS Standard.

Die Untersuchung hat etwa die verbreitete Ansicht widerlegt, dass mit der Anwendung von IFRS eine Umstellung auf das Umsatzkostenverfahren (UKV) in der Ergebnisrechnung einher geht. So nutzte nur jeder Vierte der IFRS-Anwender UKV. Führend bleibt sowohl bei HGB- und IFRS Anwendern die Gliederung nach Gesamtkostenverfahren (GKV).

Schlagworte zum Thema:  Wohnungsunternehmen, IFRS

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