| Stadtumbau

ABG nimmt weitere Häuser in Altena vom Markt

Am Standort eines rückgebauten Hauses in der Wilhelmstraße wurden sogenannte Gabionen (Schüttkörbe) errichtet
Bild: ABG

Die Altenaer Baugesellschaft AG (ABG) plant, Gebäude in der Altenaer Wilhelmstraße und im Finkenweg mit insgesamt 21 Wohnungen sowie im Giershagener Weg mit 8 Wohnungen abzureißen.

Aufgrund schrumpfender Bevölkerungszahlen und des zu verzeichnenden Leerstands sind die Rückbaumaßnahmen notwendig. "In den letzten Jahren hat unser Unternehmen 43 Häuser bzw. Hauseingänge mit knapp 250 Wohnungen – vor allem am Knerling und am Breitenhagen – vom Wohnungsmarkt genommen", sagte ABG-Vorstand Joachim Effertz. Da die Unterhaltungskosten für dauerhaft leerstehenden Wohnraum die ABG belasten, sollen weitere Objekte nun folgen. Das Unternehmen veranlasst allerdings im Rahmen des Stadtumbaus nicht nur Rückbaumaßnahmen: In der Nachnutzung entstehen Spielplätze, Streuobstwiesen, Grünflächen und Parkplätze für die Anwohner.

Ein Artikel zu den zielgruppengerechten Maßnahmen, mit denen die ABG ihre Bestände als Wohnadresse für junge Paare vermarktet, ist in der Fachzeitschrift DW Die Wohnungswirtschaft, Ausgabe 3/2015 erschienen.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Stadtentwicklung

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