22.11.2012 | Soziale Stadt

Diskussion über Zukunft des Programms

Auf dem Podium v. l. n. r. Hartmut Fritz, Caritasverband; Ingo Weiss, Bundesbauministerium; Dr. Helga Jäger, Hessisches Wirtschaftsministerium; Oberbürgermeister Peter Feldmann; Prof. Thomas Dilger, Nassauische Heimstätte; Moderator Steffen Ball
Bild: Photographiert von Marc Strohfeldt. Alle Rechte vorbehalten.

Die Nassauische Heimstätte und der Hessische Städtetag wollen private Partner für das Förderprogramm „Soziale Stadt“ gewinnen. Das gaben die beiden Unternehmen Mitte November 2012 bei einer gemeinsam organisierten Podiumsdiskussion im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt bekannt.

Das vor zehn Jahren begonnene Programm fördert derzeit hessenweit 23 Wohnquartiere, bei verschiedenen Projekten zur Stadtentwicklung fehlt aufgrund der zurückgehenden Zuschüsse aus Berlin und Wiesbaden jedoch das Geld. Die Fördermittel des Bundes für die Verbesserung der Infrastruktur und des Wohnumfeldes in den Kommunen verringerten sich seit 2009 von circa 100 auf 29 Millionen Euro im vergangenen Jahr. 2012 und 2013 erhalten die Städte und Gemeinden voraussichtlich 40 Millionen Euro. Jedoch sind die Aufgaben in den Stadtteilen und im Quartiersmanagement vor allem für die hoch verschuldeten Kommunen, die ein Drittel der Kosten dieser Städtebauförderung tragen, finanziell kaum noch zu stemmen. So sollen künftig Private – wie etwa Wohnungsbaugesellschaften oder Stiftungen – in das Programm Soziale Stadt mit einbezogen werden. 

Weitere Informationen: www.naheimst.de

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