26.02.2015 | Top-Thema Social Media: Twitter-Nutzung in der Wohnungswirtschaft

"Tweeter" für Mieter

Kapitel
Mit aktuellen Themen erreicht die B&S Iserlohn viele Retweets
Bild: Screenshot: Haufe Online Redaktion, Inhalte: B&S Iserlohn

Die Medienlandschaft verändert sich, Social-Media-Aktivitäten sind heute kaum noch wegzudenken. Wo es sich lohnt, dabei zu sein, muss jedes Unternehmen für sich bestimmen – wichtig ist aber, eine informierte Entscheidung zu treffen. Dieser Artikel stellt die Twitter-Accounts verschiedener Wohnungsunternehmen und Erfahrungen von Twitter-Profis aus der Wohnungswirtschaft vor.

Nach dem Motto "Der frühe Vogel fängt den Wurm" haben einige Unternehmen bereits vor mehreren Jahren einen Account auf Twitter erstellt. Die Kreisbaugenossenschaft Hechingen eG ist zum Beispiel seit 2009 auf Twitter angemeldet, genauso wie die Wohnungsbaugenossenschaft Bauverein Rüstringen eG in Wilhelmshaven, die inzwischen über 270 sogenannte Follower hat (Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen und eine Übersicht der im Text genannten Twitter-Accounts befinden sich am Ende des Artikels.)

"Wir wollten damals von den klassischen Werbeträgern unabhängiger werden und haben uns dann, auch unter Kostenaspekten, verstärkt mit dem Onlinebereich befasst", erklärt Reiner Stiller, IT-Leiter, der den Twitter-Account der Bauverein Rüstringen eG pflegt. Twitter sei eine Möglichkeit, mit vertretbarem Aufwand eine Zielgruppe zu erreichen, die an der Genossenschaft und ihren Leistungen interessiert sei, so Reiner Stiller: "Wenn uns jemand auf Twitter 'folgt', ist das ja eine Interessensbekundung."

Kurz und bündig

Viele schätzen an Twitter, dass der Mikroblogging-Dienst eine Konzentration auf das Wesentliche ermöglicht: Auf Twitter ist es üblich, eine kurze Botschaft mit einem weiterführenden Link zu posten. "Dadurch sind zum Beispiel Verlinkungen auf die eigene Website möglich, wo bestimmte Servicethemen ausführlicher behandelt werden können", erklärt Oliver Holzmann von der Vivawest Wohnen GmbH. Standardanfragen könnten so mit vergleichsweise geringem Aufwand beantwortet werden. "Bei Twitter kann ich viele Informationen in wenige Worte packen und muss keine langen Beschreibungen liefern", sagt Reiner Stiller von der Bauverein Rüstringen eG.

Wer ohnehin eine Facebook-Seite pflegt und dort regelmäßig Inhalte einstellt, kann seinen Twitter-Account mit Facebook verknüpfen. Der Anfang von jedem auf Facebook geposteten Text erscheint dann auf Twitter, zudem können die Nutzer einen Link anklicken und werden zum vollständigen Eintrag geführt. Diese Möglichkeit wird gegenwärtig zum Beispiel von der Bau- und Siedlungsgenossenschaft Iserlohn eG (B&S Iserlohn), der Gartenstadt Hüttenau eG und der Chemnitzer Allgemeine Wohnungsbaugenossenschaft eG (CAWG) genutzt.
"Durch die Verknüpfung mit Facebook mussten wir für den Twitter-Kanal kaum Aufwand betreiben", erklärt Marc André Naust von der B&S Iserlohn. Das Unternehmen ist seit 2011 auf Twitter aktiv und hat inzwischen über 160 Follower.

Hier geht es zum nächsten Teil des Artikels: "Die richtige Nische finden"

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Social Media Marketing, Online-Marketing, Social Media, Marketing

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