11.02.2015 | In eigener Sache

WGG nutzt erfolgreich serviceorientierte Heizkostenabrechnung

Die WGG konnte ihre Betriebskostenabrechnung beschleunigen (Symbolfoto)
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Wohnungsbau-Genossenschaft Greifswald eG (WGG) nutzt seit 2005 die serviceorientierte Heizkostenabrechnung (SOHA) und konnte ihre Abrechnungsprozesse dadurch beschleunigen.

Die Wohnungsgenossenschaft erstellt jährlich rund 7.000 Betriebs- und Heizkostenabrechnungen. Seit sie dafür auf SOHA, einen Bestandteil der wohnungswirtschaftlichen ERP-Software Haufe wowinex (früher WoWi c/s) zurückgreift, schafft die Genossenschaft es, die Arbeiten an den Abrechnungen bis zur Jahresmitte weitestgehend abzuschließen. Anstelle von drei Vollzeitkräften, die früher mit den Abrechnungen befasst waren, werden nur noch 1,5 Stellen ausgelastet. Nach Angaben der Wohnungsgenossenschaft beträgt die Einsparung von Personalkosten 40.000 Euro.

Die Genossenschaft stellte ihrem Messdienstleister Techem einen Zugang zum ERP-System zur Verfügung. Sobald die Ablesungen für den Wärmeverbrauch anstehen, greift der Messdienstleister auf die benötigten Informationen wie Mieterstammdaten, Heizfläche oder Kosten der Versorger im ERP-System zu. Nachdem die Ablesewerte erfasst, verteilt und die Abrechnungen für die einzelnen Mieteinheiten erstellt sind, stellt der Messdienstleister diese im elektronischen Standard E898 zur Verfügung. "Der Datenaustausch funktioniert automatisch", erklärt WGG-Vorstand Rainer Fehlhaber. "Wir verbinden die verbrauchsabhängigen Abrechnungen mit den kalten Betriebs kosten wie Grünlandpflege etc. Aus beiden Teilen erstellen wir ein Abrechnungsschreiben für die Mieter." Die Mitarbeiter der WGG können dann ohne Mehraufwand Heiz- und Betriebskostenabrechnungen ausdrucken und verschicken. Da beide Abrechnungsteile gemeinsam archiviert werden, können auch ältere Abrechnungen den Genossenschaftsmitgliedern auf Wunsch unkompliziert zugänglich gemacht werden.

Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Energie

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