Andere Datenformate und neue Schecks: Beim SEPA-Verfahren gibt es weitere Änderungen. Bild: © hainichfoto / Fotolia

Bereits seit zwei Jahren gilt für Wohnungsunternehmen im Zahlungsverkehr das SEPA-Format, seit Februar dieses Jahres ist es auch für Verbraucher verpflichtend. Nun stehen weitere Änderungen an: Ab 20.11.2016 gibt es neue Datenformate. Zum 21.11.2016 werden außerdem neue Scheckvordrucke in Umlauf gebracht.

Beim SEPA-Verfahren gibt es ab dem 20. November neue Datenformate für Überweisungen und Lastschriften. Laut Empfehlung der Beratungsfirma Zvexpert sollten Unternehmen rechtzeitig Updates für ihre Programme einplanen (inklusive des Electronic Banking). Haufe wird seine Programme auf die neuen Formate umstellen. Außerdem sollten Unternehmen mit ihrer Hausbank klären, ob es eine Übergangsfrist gibt und wie lange diese gilt. Um zu überprüfen, ob alles klappt, ist es ratsam, mit einer kleinen SEPA-Datei im neuen Format nach dem 21.11.2016 einen Testlauf durchführen.

Scheckformulare mit Kontonummer und Bankleitzahl werden ab dem 21.11.2016 nicht mehr hergestellt. Unternehmen dürfen vorhandene Scheckvordrucke jedoch bis auf Weiteres aufbrauchen.

Umstellung hat bislang gut geklappt

Insgesamt, so meint die Bundesbank, sei die Umstellung auf das europäische Zahlungsverfahren SEPA in Deutschland reibungslos verlaufen. Aus der Kreditwirtschaft seien keine nennenswerten Probleme gemeldet worden. Die große Mehrheit der Verbraucher habe sich bereits an die IBAN gewöhnt. Die 22-stellige Nummer ("International Bank Account Number") soll dazu beitragen, Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen grenzüberschreitend zu standardisieren und so zu beschleunigen. Der Zahlungsverkehrsraum SEPA ("Single Euro Payments Area") umfasst 34 Länder. Neben den 28 EU-Staaten machen Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Monaco und San Marino mit.

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