| Flüchtlingsunterbringung

SBV will Flüchtlinge in leerstehendem Hochhaus in Flensburg-Fruerlund unterbringen

Kinder von Flüchtlingen in Freiburg (Symbolfoto)
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Selbsthilfe-Bauverein eG (SBV) in Flensburg hat bekannt gegeben, Teile eines leerstehenden Hochhauses als vorübergehende Unterkunft für 40 bis 45 geflüchtete Menschen bereitstellen zu wollen.

Ursprünglich war geplant, das Hochhaus in der Travestraße Anfang 2016 rückzubauen und an dieser Stelle einen Ersatzneubau zu errichten. Diese Pläne werden nun um über ein Jahr verschoben; das erste und zweite Stockwerk des Gebäudes werden bis Ende Februar 2017 an die Stadt vermietet. Die beiden Etagen werden durch geeignete Maßnahmen zu einer temporären Unterkunft für etwa 40 bis maximal 45 geflüchtete Menschen umgestaltet. Die oberen Stockwerke werden unzugänglich gemacht.

Auf einer Bürgerversammlung informierte die Wohnungsgenossenschaft die Anwohner über ihre Pläne. Vorstandsvorsitzender Raimund Dankowski appellierte an die Anwesenden, die Integration der Flüchtlinge zu unterstützen. Freiwillige Helfer konnten sich in eine Liste eintragen. Zudem hat die Genossenschaft vor, einen Raum zur Aufbewahrung von Sachspenden einzurichten.

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Schlagworte zum Thema:  Wohnungswirtschaft, Integration

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